Zins und Religion

Im Aufbau!

Artikel in der Jüdischen Allgemeinen: Zins und Judentum aus Sicht einer Rabbinerin. Tenor: Es gibt kein absolutes Zinsverbot im Judentum. Vom Fremden darf Zins genommen werden. Der Zins löst Kontrahierungszwänge aus. Die Zinsnahme endet also, wenn die Fremden die Nächsten geworden sind.

Eine Interpretation des Davidsterns.

Bis dahin ist das, was man als Religion bezeichnet „eingefärbt“ durch den hintergründig ablaufenden Prozess des Kapitalismus, des Herren, den ich gerne als die „rechte Hand“ Gottes bezeichne. Der Herr ist aber nicht Gott. Die Suche danach, was Gott „ist“, ist für mich die Reflektion des Herren und seiner Wirkung und die Frage danach, wie der Herr nicht ist, aber Gott.

Wer Religion „nicht mag“: Niemand muss sagen, dass das Bewusstsein, welches das menschliche Gehirn aus den Sinneseindrücken (Gegenwart) und dem Gedächtnis (Vergangenheit) konstruiert die „Erfahrung Gottes“ ist. Doch wenigstens habe ich für mich auf diese Weise einen Weg gefunden, Wissenschaft und Religion, Wissen und Glauben, „unter einen Hut“ zu bekommen und erlebe sie so nicht mehr als unvereinbar, sondern als scharfe und unscharfe, notwendige und mögliche Darstellungen meiner Wirklichkeit.

Das mag jeder sehen wie er/sie/es will.