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31. Dezember 2017

Email an spenden@gorbatschow-stiftung.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier schreibe ich Sie an, um einen Kontakt herzustellen über ein Thema, von dem ich nach dreieinhalb Jahren Forschung sagen kann, dass es das Herz der Zivilisation ist.

Ich spreche vom ökonomischen Werkzeug des Zinses und dem dazugehörigen Geldsystem, das man seit der Französischen Revolution als 'Kapitalismus' bezeichnet.

Seit 3 Jahren erforsche ich die Ökonomien positiver und negativer Zinsen und komme zu dem Schluss, dass die Systemfrage die Frage nach dem Vorzeichen des Zinses ist.

Mittlerweile habe ich mich mit den Werken von Marx, Gesell, Weber, Schumpeter, Luhmann, Elias auseinandergesetzt und komme als promovierter Physiker zu dem Schluss, dass die Systemfrage ideologisch und religiös vergiftet, hinsichtlich der Misserfolge pseudo (!) - antikapitalistischer Systeme (planwirtschaftliche Zinsfreie Ökonomien ohne freie Märkte) emotional überladen und in hohem Maße unvernünftig, aber vor allem unsachlich betrachtet wird - hüben wie drüben.

Denke ich an Konjunkturzyklen, deren Verlauf mit Hilfe der Leitzinsen gesteuert und teilweise antezipiert wird, komme ich zu dem Schluss, dass wir in Europa und auch in den USA vor einer länger andauernden Phase negativer Leitzinsen stehen.


Arbeitslose und Pleitiers in den USA.
Wenn Sie sich z.b. die Zinskurve der USA anschauen, dann finden Sie das von Karl Marx prophezeite Absinken der Profitrate. Extrapolieren Sie den Zinsverlauf in der Zeit, dann durchsticht die Kurve in den nächsten Jahren die Nulllinie.

Das dazugehörige System muss man logischerweise als eine Art Antikapitalismus bezeichnen, und bei längerem Nachdenken kommt es dann auch zu dem folgerichtigen Begriff Kommunismus.

Ich wünsche mir einen Austausch mit Ihnen und würde mich über Diskussionen hinsichtlich der Wirkung von positiven und negativen Zinsen freuen.

Meine Internetadresse lautet:

www.tim-deutschmann.de

Unter

www.tim-deutschmann.de/Einstieg/ZinsMechanik/ZinsMechanik.pdf

finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse. Wir leben in spannenden Zeiten und können uns einen Konflikt zwischen den Völkern wie im 20. Jahrhundert beim jetzigen technologischen Stand nicht erlauben.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Tim Deutschmann

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