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29. Mai 2016

Zins und Sozialverhalten


Das Sparen (oben) und die Folge: in der Realwirtschaft verschwinden die Stühle... (unten). Anmerkung: Um die Darstellungen miteinander zu verknüpfen, stelle man sich einfach vor, dass jeder Stuhl, der raus getragen wird in den Raum mit dem Kind wandert und auf der Türschwelle zum 2. Marshmallow wird.



Der Organisationspsychologe Prof. Peter Kruse über Netzwerke zur Arbeitsorganisation und über den Wandel, der sich am Ende des Kapitalismus aufgrund der Erkenntnisse der Arbeitsorganisation vollziehen muss. Die Rahmenbedingunen, die zur Veränderung der Struktur der Arbeitsorganisation führen, sind die sich aufgrund der negativen Zinsen verändernden Eigentums- und Besitzverhältnisse und, damit einhergehend, die Veränderung der sozialen Struktur der Nomie.

Bei positivem Zins gibt es bestimmte, systematisch belohnte und bestrafte Verhaltensmuster, die sich bei negativem Zins umkehren. Symmetrisch ist das Sozialverhalten jedoch auch nicht ganz, denn Arbeit ist ja auch nicht Kapital und Leben nicht Tod!
Bisher hat sich das Sozial-Verhalten nur auf die eine Hälfte des Raums monetärer Spielregeln beschränkt, nämlich die Seite mit positivem Zins.

Wie wird sich das Sozialverhalten ändern, wenn der Zins negativ wird?

Antwort: Es wird zu einer Inversion belohnter und bestrafter Verhaltens-Muster kommen (siehe Grafik unten), die aber Aufgrund der Asymmetrie Arbeit / Kapital, Leben / Tod, Leihnehmer / Leihgeber unterschiedlich wirken wird.

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