Netzwerke

Es wird der Begriff des Netzwerks definiert und zwischen anomischen, schwach nomischen und nomischen Netzwerken, in denen es eine Ordnung der Bestimmung gibt unterschieden. Ein Netzwerk besteht aus Knoten (die Agenten) und Kanten (Verträge, Beziehungen, Faszien). Kanten verbinden jeweils zwei Knoten miteinander.

Netzwerk Nomisches Netzwerk
Links: Netzwerk mit Knoten und Kanten. Rechts: Nomisches Netzwerk bei dem gegenüber dem einfachen Netzwerk die Kanten eine nomische Direktion (Weisungsrichtung) besitzen.

Knoten, Kanten und Direktion

In einem nomischen Netzwerk besitzen die Kanten als zusätzliche Eigenschaft die feststehende Direktion. Die Direktion gibt an, welcher Knoten einer Kante über den jeweils anderen bestimmt.

Direktion
Die Weisungsrichtung (Direktion) in einer Beziehung (Relation) ist eine Ordnung der Bestimmung (der Nomie). Die Direktion zeigt an, welcher der beiden Knoten am Ende einer Kante über den anderen bestimmt.
Ein Knoten kann mehrere Kanten mit unterschiedlicher Direktion besitzen. Dadurch können sich sehr komplexe Netzwerke bilden, welche unter Umständen immense Spannungen (Direktionskonflikte) aufbauen. Wenn eine Knotenpunkt unterschiedlichen Direktionen unterliegt und in den Direktionen ein Widerspruch besteht, ensteht am Knotenpunkt eine Spannung.

Um diese Spannungen aus dem Beziehungssystem abzuleiten, muss die Energie, welche die Spannung erzeugt, der Widerspruch, möglichst nach Außen abgeleitet werden, wenn (und nur dann!) sie nicht im System und damit zum Teil auch im inneren Netz der Knotenpunkte gehalten werden kann.

Relationierungsmuster

Vertragsarten, Relationierungsmuster/typen, Erwerbsklassen,...
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Skaleninvarianz

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