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3. September 2016


Das irdische Paradies (links) und der (Stamm-)Baum des Lebens (rechts).

Warum vernichten wir das Paradies?

Eigentlich und ursprünglich sollten die Cherubim das Allerheiligste vor dem gefräßigen Prozess des Kapitalismus bewachen, nämlich die wichtigsten Rechtsgüter in einer kapitalistischen Gesellschaft.

Die Genesis beschreibt den Beginn der Zins-Nahme durch den Menschen.



Der Sündenfall: der Beginn des Kapitalismus.

Seit der Genesis wird der Eingang des Paradieses von den sogenannten Cherubim bewacht, welche die Pforte zum Baum des Lebens mit ihren flammenden blitzenden Schwertern bewachen.

Hesekiel beschreibt die Cherubim als sechs-flügelige Wesen, die einen Kopf mit vier Gesichtern haben.

Der gute Hesekiel (er war ein bisschen verrückt, denke ich) schrieb zum Aussehen dieser Wesen:

Hesekiel 10:

14 „Ein jeder von den Cheruben hatte vier Gesichter: das eine Gesicht war ein Stiergesicht, das zweite ein Menschengesicht, das dritte ein Löwengesicht und das vierte ein Adlergesicht.“

Die Symbole des Löwen, des Adlers und des Stiers sehen wir überall auf Landes-Wappen und vor besonderen Gebäuden.

Die Symbole haben wahrscheinlich folgende Bedeutung

Löwe = Sparer / Investor / Leih-Geber Stier = Unternehmer / Leih-Nehmer / Kredit-Nehmer Adler = pacta sunt servanda (Vertreter der Exekutive, der Legislative und der Judikative)

Das verbleibende menschliche Gesicht ist die weltliche Anschauung dieses gespaltenen Wesens.

An den Cherubim müssen die Menschen vorbei, wenn wir in der Negativ-Zins-Wirtschaft leben wollen!

Die vier Evangelien des neuen Testaments sind diesen vier Rollen zugewiesen.

Markus ist der Löwe
Lukas ist der Stier
Johannes ist der Adler
und Matthäus ist der Mensch

Kapitalismus ist die Religion der gefährlichsten Sekte der Menschheit!

In der Bundeslade, die von den Cherubim (bildlich) bewacht wird liegen die 10 Gebote.

1. „Ich bin der Herr, dein Gott ... Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“

2. „Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis (Abbild) machen ... Bete sie nicht an und diene ihnen nicht !“

3. „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“

4. „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter ...“

5. „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren ...“

6. „Du sollst nicht töten.“

7. „Du sollst nicht ehebrechen.“

8. „Du sollst nicht stehlen.“

9. „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider (gegen) deinen Nächsten.“ (Du sollst nicht lügen.)

10. „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, ... noch (auch nicht) alles, was dein Nächster hat.“

Zu den 10 Geboten mag jeder stehen so wie er will.



Von oben nach unten: Der Löwe (Sparer), der Stier (der Kredit-Nehmer) und der Adler (Symbol für das Prinzip der Recht-Staatlichkeit).

Darstellung der Cherubim
Wie in der Genesis 3 steht, sollten die Cherubim jedoch auch die Schöpfung (den Baum des Lebens) bewahren. Der Kapitalismus ließ uns Menschen jedoch sogar die Gebote der Genesis brechen, die Cherubim haben versagt!

Ökonomen haben ausgerechnet, wieviel sich von dem, was der kapitalistische Mensch vom Baum des Lebens im Verlauf eines Jahres nimmt regenerieren kann.

Läge der Tag, an dem der Mensch so viel genommen hat, wie die Erde ihm geben kann auf dem 31. Dezember, würden wir Menschen weniger oder höchstens genauso viel nehmen, als die Erde uns geben kann.

Der Tag liegt jetzt aber schon bald etwa in der Mitte des Jahres.

Den ganzen Rest des Jahres nehmen wir mehr, als sich überhaupt regenerieren kann.

Wir töten den Baum des Lebens.

Es gibt nur einen einzigen Planeten, Leute und auf dem sollte ein Mensch leben, der die Naturgesetze achtet.

Das wichtigste Natur-Gesetz lautet: „Alles zerfällt“ bzw. „Der Zins ist negativ“.

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