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20. August 2018

Mein persönlicher Umkehrpunkt in 2013/2014

In meinem Bewusstsein erlebte ich während des Erwachens im Jahr 2013 und 2014 über das Jahr betrachtet relativ kurze Phasen (ein paar Wochen) intensiver Emotionen zwischen Wut, Verzweiflung und Traurigkeit und für mich unerklärlicher Euphorie. Die Affekte wechselten schnell, aber mit der Zeit begannen sie sich zu sortieren.

Ich begriff in der mehrmonatigen Verarbeitung dieser seltsamen Zustände mit der Zeit worüber ich wütend, weswegen ich verzweifelt und warum ich traurig war, und es war die sich mir offenbarende Chance und Möglichkeit, das als logisch und praktisch erreichbar Erscheinende, das über die Schwelle des Unbewussten in mein Bewusstsein aufstieg und das mich zur Forschung am Zinsvorzeichen und der Verbreitung des so gefundenen Wissens antrieb. Aus dem Gedankenchaos am Anfang, den Wirren beim Aufkommen von neuen Gedankenfetzen und seltsamen affektiven Zuständen kristallisierten sich mit der Zeit feststehende Fakten heraus. Ich konnte diese Dinge begreifen, sie wurden begrifflich (fest) in meinem Bewusstsein.

Der Erste bin ich nicht und alleine bin ich schon gar nicht.

Ich vermute, dass es jede*m ähnlich ergehen wird, dem diese Dinge rund um die Wirkung des Zinsvorzeichens, der Störung des Naturgesetzes, bewusst sind. An meinem persönlichen Umkehrpunkt sortierte es sich, wenigstens bei mir wir folgt:

Blicke ich zurück in die Vergangenheit, und das muss ich, um diese Katastrophe in möglichst vielen Details und Aspekten zu begreifen, dann machen mich die vielen Toten aller Arten des Körperlichen und Geistigen (verloren gegangene Freiheiten) fassungslos, wütend und traurig.

Blicke ich in die Zukunft, dann freue ich mich darüber, dass ein Teil des Zwangs, der übernatürliche, auf den Kapitalismus zurückgehende Anteil, verschwunden sein wird und das Sein nicht weiter drangsaliert, fehlerzieht oder unnatürlich verformt. In meinen Möglichkeiten werde ich mich wohl irgendwie einschränken und dazu gehört, dass ich mich ob der sich mir bietenden Möglichkeiten zur Behebung der Schäden und zur Verbesserung der Befindlichkeiten des Lebendigen das zu bestellende Feld auf das innerhalb meiner Lebenszeit Bestellbare beschränke, denn mein Leben ist endlich und das gilt wohl für jeden von uns. Der Acker ist die Welt hat er gesagt.

Ich glaube jedoch, dass Mehrere zusammen, wenn sie sich einig sind freilich, mehr bewirken können als Mehrere einzeln. Ich glaube daran, dass das lebendige Ganze mehr sein kann, als die Summe seiner Teile.


Euphorie: Wie wird es sich anfühlen, die andere Seite, auf der das Tote dem Lebendigen dient?

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