Vorheriges Überblick Nächstes

23. Februar 2017

Eine Warnung, der LINKEN, Karl Marx, Rosa Luxemburg, Karl Liebkbecht, Sahra Wagenknecht, Christoph Butterwegge, usw. zu folgen, OHNE über die Negativ-Zins-Wirtschaft (den logischen Anti-Kapitalismus) nachzudenken!

Vor etwas weniger als hundert Jahren, Silvio Gesell über das Fehlen des Zinses im Denken Karl Marx'!
Zitat:

„Mit diesem Loblied auf das Gold und die Goldwährung hat Marx die Aufmerksamkeit des Proletariats vollkommen vom Geld abgelenkt und die Börsenräuber, Wucherspieler, Spitzbuben unmittelbar in den Schutz der besitzlosen Klasse, des Proletariats gestellt. Und so hat man das traurig-lustige Schauspiel, daß jetzt überall in der Welt ”die Wachen vor Mammons Tempel durch die rote Garde besetzt sind”.“

aus Wikipedia über Silvio Gesell:

„Silvio Gesell entwickelte seine Theorie zu Beginn des 20. Jahrhunderts und veröffentlichte seine wichtigsten Thesen erstmals im Jahre 1916 in dem Buch „Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“. Die Grundgedanken von Freiland, Zinsfreiheit und Genossenschaftswirtschaft hatte der österreichische Ökonom Theodor Hertzka bereits 1890 in seinem Roman Freiland – ein soziales Zukunftsbild[1] veröffentlicht.“

Februar 1917 im russisches Zaren-Reich:
Am Anfang nach dem Zusammenbruch des Zaren-Tu(r)ms war die Hoffnung. Sie blieb bis Oktober 1917, als sich die Lüge wieder festsetzte. Nur der Herrscher wurde ausgetauscht, die Beherrschten blieben die Selben! Der wahre Kommunismus, das Himmelreich Jesu, die natürliche Wirtschafts-Ordnung Silvio-Gesells hat im Geld-System ein negatives Zins-Vorzeichen.

War das in Russland 1917 bis heute der Fall?

NEIN, Vorsicht also! ...

... denn die System-Frage entscheidet sich ALLEIN am Zins-Vorzeichen, nicht an der politischen Ökonomie!
Marx ist wohl ein Beispiel von Vielen: Nobody is perfect!
Doch wenn man alle Theorien zusammenfügt, dann werden die Fehler des Einen vom logischen Denken des Anderen ausgebessert!

Längeres Zitat aus [1](S. 245f):

„Merkwürdigerweise beginnt übrigens Marx [4] mit seinen Untersuchungen über den Zins gleichfalls beim Geld. Ihm widerfuhr jedoch das Mißgeschick, daß er (trotz der Warnung Proudhons) am entscheidenden Ort mit einer falschen Voraussetzung begann und genau wie die gewöhnlichen kapitalfreundlichen Zinsforscher Geld und Ware als vollkommene Äquivalente [5] behandelte.
Durch diesen unglücklichen Mißgriff wurde Marx gleich von Anfang an auf ein falsches Gleis abgetrieben.
Marx findet am Geld nichts auszusetzen. So wie wir es von den alten Babyloniern und Israeliten, von den Griechen und Römern übernommen haben, ist das Geld nach Marx ein vollkommenes, tadelloses Tauschmittel, das von Anbeginn seine Aufgabe glänzend erfüllt hat. Daß im Mittelalter wegen Geldmangels Geldwirtschaft und Arbeitsteilung sich nicht entfalten konnten, daß das Zinsverbot der Päpste die Geldwirtschaft aufhob - obschon dieses Zinsverbot doch eigentlich nichts anderes bedeutete, als die gewaltsame Herstellung der von Marx vorausgesetzten Äquivalenz von Geld und Ware das alles kann Marx in seinem Urteil nicht stutzig machen, daß das Geld ein vollkommenes Tauschmittel, ein wirkliches, allseitiges ”Äquivalent” sei. Eine besondere Geldmacht kennt Marx selbstverständlich nicht. Die Ausbeutung der Völker durch die goldene Internationale, durch die Börsen- und Wucherspieler muß Marx verneinen. Börsenraub gibt es nicht, sondern nur ”Prellereien”. Der Börsenräuber bedient sich der List, nicht der Macht. Er ist nur ein Dieb. Raub setzt Macht voraus, und diese haben nicht die Geldleute, nicht die Börsenfürsten, sondern die Besitzer der Produktionsmittel. Kurz, Geld und Ware sind ”Äquivalente”, zu jeder Zeit, an jedem Ort, gleichgültig, ob das Geld in den Händen eines als Selbstverbraucher oder als Kaufmann auftretenden Käufers liegt.
Und so spricht er es geradezu aus:
”Daß nun, obschon Gold und Silber nicht von Natur aus Geld, Geld aber von Natur Gold und Silber ist, beweist die Kongruenz seiner Natureigenschaften mit denen seiner Funktionen als Tauschmittel:
»Dies Kind, kein Engel ist so rein, Laßt’s eurer Huld empfohlen sein!«"
Mit diesem Loblied auf das Gold und die Goldwährung hat Marx die Aufmerksamkeit des Proletariats vollkommen vom Geld abgelenkt und die Börsenräuber, Wucherspieler, Spitzbuben unmittelbar in den Schutz der besitzlosen Klasse, des Proletariats gestellt. Und so hat man das traurig-lustige Schauspiel, daß jetzt überall in der Welt ”die Wachen vor Mammons Tempel durch die rote Garde besetzt sind”.

Referenzen / Einzelnachweise

Vorheriges Überblick Nächstes