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31. Januar 2017

Der tobende End-Kampf um das Bargeld

Es tobt ein Kampf, doch die meisten bekommen diesen Kampf leider gar nicht mit, zuu Schade.

Wer lange unter dem System gelitten hat, wie so viele, dem sollte es doch jetzt eigentlich eine schöne Schaden-Freude bereiten, den Reichen bei ihrem Kampf um die

„Würde "ihres" (ha!) Geldes“
zuzuschauen.

Warum aber eigentlich die Aufregung um das Bargeld?

Damit die Negativ-Zins-Wirtschaft funktioniert und insb. reiche Geld-Vermögende ihr Vermögen der Abszinsung nicht entziehen können, ist eine Idee das Bargeld zu verbieten.

Bei 10.000 € sind -2% etwa -200 € im Jahr, aber bei 1.000.000 € sind es schon -20.000 €. Davon kann man ein ganzes Jahr lang bequem leben.

Ein weiterer Effekt, der auf das Bargeld wirkt ist der Folgende.

Sinken die Konsum-Preise, was bei negativem Zins wegen sinkendem Kapital-Kosten-Anteil zu erwarten ist, dann ist der Real-Zins des Bargelds positiv. Seine Kaufkraft gewinnt also mit der Zeit hinzu.

Einige kämpfen wirklich verzweifelt, doch vergessen sie, dass das Bargeld, wenn es nicht verboten wird, dann durch entsprechende Aufdrücke auf dem Papier doch mindestens abzinsbar gemacht wird oder zumindest mengen-mäßig limitiert wird.

Im Moment ist u.a. aufgrund des OMT Programms der EZB die Inflation bei 1.9%, wodurch das Bargeld noch kein drängendes Problem für die Realisierung der Negativ-Zins-Wirtschaft darstellt. Im Moment hat Bargeld einen Real-Zins von -1.9%, also gleich der negativen Inflations-Rate.

Doch wird die EZB ihr Anleihen-Kaufprogramm im März einstellen, wodurch die Inflation wieder absinken wird.

Natürlich wehren sich die Reichen gegen das Bargeld-Verbot, doch ihr Kampf wird umsonst sein, denn die Abzinsung und die damit einhergehende Umverteilung muss und wird kommen, und wenn das Bargeld abzinsbar ist und den akkumulierten Negativ-Zins elektronisch gespeichert in sich trägt, dann weiss die Bank auch, wie die Scheine genau gewandert sind.

Widerstand gegen die Umverteilung „von reich zu fleißig“ ist also zwecklos.

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