13. März 2019

Warum ich es richtig finde, dass sich Sahra Wagenknecht aus der Parteiführung der Linkspartei und der aufstehen Bewegung zurückzieht

Wie die meisten hier wissen, beschäftige ich mich seit viereinhalb Jahren mit den Wirkungen von positiven und negativen Zinsen auf Kredite und Guthaben. Wie man z.B. bei Joseph Schumpeter in „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung" (1912) nachlesen kann, ist das wesentliche Prinzip des Kapitalismus das positive Zinsvorzeichen. Das Prinzip des Zinsnehmens, also der Kapitalismus ist sehr viel älter als die meisten ahnen. Schon in der Torah tauchen Gebote zum Umgang mit Zinsen auf, und Mose lebte in der Zeit um 1400 v.Chr., etwa 300 Jahre vor Salomon. Ich schätze, dass der Kapitalismus zwischen 6.000 und 13.000 Jahre alt ist, seit seiner Entdeckung, seit dem Sündenfall. Bei den alten Ägyptern beginnt die Zeitrechnung etwa 4.000 v.Chr. Nach jüdischer Zeitrechnung leben wir im Jahr 5779, und wenn man sich die Schöpfungsmythen der anderen Kulturen und deren Zeitmaßstäbe anschaut, dann muss es im Zeitraum zwischen 11.000 v.Chr (Göbekli Tepe Ausgrabungsstätte) und 6.000 v.Chr. irgendwann dieses (a)soziale Ereignis der Entdeckung des Zinses durch den Menschen gegeben haben.

Der Sündenfall: Die Entdeckung des Zinses durch den Menschen vor 6.000-13.000 Jahren. Zitat aus einem Artikel der FAZ: „Es gibt zwischen den ältesten Sprachen der Menschheit eine interessante Parallele. Die Sumerer, die etwa 3000 Jahre vor Christi Geburt Mesopotamien (also in etwa die Gegend des heutigen Iraks) bevölkerten, kannten bereits ein Wort für Zins: Es hieß in ihrer Sprache mash, und es bedeutete gleichzeitig „Kalb“. Die Griechen sprachen von tokos, was zugleich „junges Rind“ hieß. Und die Ägypter sagten ms, was auch „Leben geben“ bedeutete.“. Der ganze Artikel ist hier.

Nach mehr als 4 Jahren des Studiums der Wirkung von Zinsen kann ich nunmehr sagen, dass der Kapitalismus seit jeher der antreibende Mechanismus des Zivilisationsprozesses ist. Alle künstlichen Schöpfungen, die seitdem von uns hervorgebracht wurden, hat uns letztlich der Kapitalismus beschert. Der Kapitalismus hat unsere Seelen geformt, unser Sozialverhalten und unsere Sicht auf die Welt. Er hat uns in Kriege gegen einander, gegen die Umwelt und gegen die Natur geführt.

Das Medium, über das der Zinsmechanismus wirkt, ist (noch) und war immer das Geld.

Wir leben in einer Zeit, in der (wieder einmal) der kapitalistische Prozess einen Zustand unerträglicher Ungleichheit und sozialer Spannungen erzeugt hat, der in der Vergangenheit durch irgendeine Entladung, durch eine Revolution, Bürgerkrieg oder Krieg gewaltsam entspannt wurde. Dieser Zustand lässt sich nur durch irgendeine Umverteilung von Vermögen von reich zu fleißig lösen. Im Gegensatz zu einer Vermögensteuer, die der Staat einzöge und umverteilte und bei der also das als korrupt erscheinende politische System über Höhe, Belastete und Begünstigte entschiede, plädiere ich für negative Zinsen auf Guthaben und Kredite, also das logische Gegenteil des kapitalistischen Prinzips, Wirtschaft zu finanzieren.

Die aufstehen Bewegung adressiert die vielfältigen Probleme, die uns der Kapitalismus beschert hat, doch so eine Bewegung wird nicht funktionieren, wenn an der Spitze der Partei jemand ist, der Angst vor negativen Zinsen erzeugt.

Ich halte Sahra Wagenknecht für einen kapitalistischen Maulwurf.

Ich denke, dass sie beabsichtigte, im Rahmen der bekannten Strategie des „Empörungsmanagments“, Rainer Mausfeld lässt grüßen, das sozial-politische Agens der Empörten in eine Bewegung einzuhegen, um den Menschen darin dann wieder das Problem als Lösung zu präsentieren jedenfalls nicht die negativen Zinsen!

Rainer Mausfeld zum Empörungsmanagment der Massenmedien.

Wenn die aufstehen Bewegung überleben will, muss sie sich von den Positivzins-Dogmatikern in ihren Reihen, den Kapitalisten also, emanzipieren, denn in unserer Situation gibt es keine Lösung, die sich nicht im logischen Widerspruch zum Kapitalismus befindet, denn Vermögensteuern widersprechen dem kapitalistischen Grundprinzip des positiven Zinses!

Lasst sie gehen, lasst ihr die Möglichkeit, dass sie ideologisch verblendet ist, denn sie hat über das Sparen, also das Zinsnehmen, promoviert. Ihre These hat den Titel „The Limits of Choice - Saving Decisions and Basic Needs in Developed Countries“ (Die Grenzen der Auswahl - Sparentscheidungen und Grundbedürfnisse in entwickelten Ländern).

Nachtrag: Warum sich Sahra Wagenknecht in einer Art „logischer Falle” befindet.

Der Zustand, den der Kapitalismus, also das Zinsnehmen, erzeugt hat, ist nur noch durch irgend eine Art Vermögensteuer lösbar, und die widerspricht dem kapitalistischen Grundprinzip, dem Zins, denn der Zins lässt das Vermögen wachsen, ist also so etwas wie eine Reproduktions- oder Wachstumsrate von Vermögen, während Vermögensteuern das Gegenteil bewirken. Die Forderung nach einer Vermögensteuer, wie sie von Sahra Wagenknecht und vielen Linken vorgetragen wird, ist im Grunde genommen die Forderung nach einem Antagonismus des Kapitalismus, nach einer „Gegenkraft".

Das Verrückte ist nun aber, dass Sahra Wagenknecht et al. nicht etwa den Zins abschaffen wollen, also die Ursache der Ungleichheit, sondern sich noch dagegen wehren.

Sahra Wagenknecht macht den Menschen Angst vor dem Negativzins, hegt sie also in das ideologische und psychologische Gebäude des Kapitalismus ein.

Es gibt nämlich seit fast 2.000 Jahren einen Gegenentwurf zum Zinsnehmen, also zum Kapitalismus, der in unserer Zeit nicht nur technisch realisierbar ist, sondern unmittelbar bevorstehend ist. Gemeint sind die Negativzinsen auf Guthaben und Kredite, die 1931-1933 in Wörgl in Tirol zur Bewältigung der Folgen der Weltwirtschaftskrise 1929 erfolgreich ausprobiert wurden. 2018 wurde im ORF eine Film Dokumentation über dieses einmalige Experiment „Das Wunder von Wörgl" ausgestrahlt. Man findet die Doku (mp4) auf YouTube und bei archive.org.

Sahra Wagenknecht hat sich vehement gegen die Realisierung dieser uralten Form einer anti-kapitalistischen Geldordnung gewehrt. Damit steht sie angesichts der Ausweglosigkeit und Unmöglichkeit der Weiterführung des Kapitalismus nicht nur im logischen Widerspruch zu den Grundsätzen ihrer Partei sondern auch zur Realität, also Mietenwahnsinn, Prekariate in Pflege, Erziehung, öffentlicher Dienst, Tier- und Umweltethik, Flüchtlingskrise, Klimawandel, etc....

Es gibt für Sahra Wagenknecht nur einen Ausweg: Sie muss sich selbst widersprechen, ihre kapitalistische Grundhaltung aufgeben, die Negativzinsen, also den unvermeidbaren Anti-Kapitalismus akzeptieren, um sich so aus ihrer selbstgeschaffenen Falle befreien zu können. In dem folgenden Video ist klar und deutlich erkennbar, dass sie den Zuschauern Angst vor den Negativzinsen macht. Das ist Verrat an den Wählern, an ihrer Partei und an Marx, denn auch Marx hat am Ende seines Schaffens den Zins als den Wesenskern des Kapitalismus erkannt. Ausarbeiten konnte er die Theorie jedoch nicht mehr, weswegen er auch der „unvollständige Marx" genannt wird.

Was Marxens Theorie fehlt, haben nach ihm Georg Simmel, Max Weber, Ferdinand Tönnies, Joseph Schumpeter et al., aber vor allen (!) Silvio Gesell vervollständigt. Seit den 80er Jahren existiert sogar schon eine soziologische Theorie des Kommunismus, die auf Niklas Luhmann zurückgeht.

Sahra Wagenknecht wird mit hoher Wahrscheinlichkeit als eine tragische Figur in die Geschichtsbücher eingehen, der immer wieder, viele, viele Male die Möglichkeit eingeräumt wurde, ihren Fehler zu erkennen. Sie ist an ihrer Sturheit gescheitert. Ich wünsche ihr dennoch, dass sie sich irgenwann zum logisch und ethisch Richtigen bekehrt.

Verteidigung: Die Welt der Linken ist voll mit inkompetenten Spinnern, Dilettanten und Demagogen!

Ich führe hier mal jemanden vor, der den Mund wirklich sehr voll genommen hat. Herr P.T. kritisierte meine Äußerung, nach der ich Sahra Wagenknecht für einen kapitalistischen Maulwurf in den Reihen der Linken halte.

„Lieber Tim. Du hast ein extrem verengtes Weltbild, und außer von Zinsen verstehst du nichts, das heißt aber, dass du auch von Zinsen nichts verstehst, weil du sie komplett aus dem gesellschaftlich-historischen Prozess herausgerissen hast. Das ist in etwa so, wie wenn jemand das Immobilienproblem als gelöst betrachtet, bloß weil er seit Jahren Monopoly spielt, und überwiegend gewinnt. Selten trifft das Bild vom Hammer, der überall Nägel sieht, auf einen Menschen zu, wie auf dich. Schreib mal was über die Entwicklung der Durchschnittsprofitrate, über Lohnstückkosten, über Exportüberschüsse. Ich wette, du wirst alles mit Zinsen zu begründen versuchen, und du wirst krachend scheitern, genauso wie ein Mediziner, der alles mit dem Blutdruck begründen will. Dein Anpissen von Sahra Wagenknecht ist wirklich nichts Besonderes, damit bist du in deiner Schmuddelecke wirklich nicht alleine. Die zwanghafte Art und Weise, wie du das tust, ist allerdings so peinlich, dass es direkt deine Absicht konterkariert, den Eindruck zu erwecken, eine Ahnung von Ökonomie, Politik und Geschichte zu haben. Jetzt sagst du sicher, ich würde nicht auf deine Argumente eingehen. Stimmt. Es ist nämlich unmöglich, jemandem Paroli zu bieten, der einen einzigen ökonomischen Parameter aus einem Komplexen Zusammenhang und aus den implizierten Wechselwirkungen herausreißt, und darauf pocht, dass seine Sicht der Dinge nicht falsch ist. Damit, etwas zu sagen, was nicht falsch ist, hat man schlicht und ergreifend so gut wie garnichts gesagt.“

Ich muss mich schon sehr darüber wundern, dass die Argumentationsweise von Herrn P.T. „gefällt”. Wenn diese Diskurstechnik die gewöhnliche Art ist, wie in Ihren Kreisen diskutiert wird (Hegel lässt grüßen), dann wundert es mich überhaupt nicht, dass Sie nichts zustandebringen und stattdessen auf primitive Affektäußerungen zurückgreifen müssen.

Sie stammeln ja noch nicht einmal, geschweige denn, dass sie auch nur irgendeines meiner Argumente oder die belegten Fakten angreifen. Im Grunde genommen könnte ich es dabei belassen und mich einfach darauf berufen, dass Sie die vorgelegten Fakten nicht angreifen konnten.

Da nun aber dieser polemische Art heiße Luft zu produzieren tpyisch ist, demonstriere ich Ihnen hier gleich mal etwas didaktisch Wertvolles, damit niemand mehr auf solche Windbeutel hereinfällt, wie Sie einer sind. Ich gehe also im Einzelnen auf Ihre Polemik ein:

„Du hast ein extrem verengtes Weltbild, und außer von Zinsen verstehst du nichts, das heißt aber, dass du auch von Zinsen nichts verstehst, weil du sie komplett aus dem gesellschaftlich-historischen Prozess herausgerissen hast. Das ist in etwa so, wie wenn jemand das Immobilienproblem als gelöst betrachtet, bloß weil er seit Jahren Monopoly spielt, und überwiegend gewinnt.“
Sie können weder wissen, was ich weiß, noch was ich verstehe, noch wie ich die Welt sehe, denn Ihre Vorstellung und Sichtweise der Welt befindet sich und entsteht in Ihrem Gehirn und meine Vorstellung und Sichtweise der Welt entsteht in meinem Gehirn. Man kann sich grundsätzlich nur darum bemühen, perspektivische Kongruenz und Widerspruchsfreiheit, Konsens, herzustellen, indem man sich unterhält. Da wir uns aber nicht kennen und uns auch noch nicht miteinander unterhalten haben, verehrter Herr P.T., können Sie meine Vorstellung und Sichtweise auch nicht kennen. Dies entlarvt Sie als einen Lügner und ich würde an Ihrer Stelle sogar sagen: Es entlarvt Ihre Sichtweise, denn Sie können ja keinen Zusammenhang herstellen, nicht ich.

Bargeldverbot und Zinsmechanismus bei negativem Zins

Das Immobilienproblem kann auf sehr vielfälltige Weise gelöst werden. Die einfachste und flächendeckendste Variante ist, das Bargeld abzuschaffen oder es abzinsbar zu machen und dann die Einlagenzinsen weiter abzusenken. Das Absinken der Einlagezinsen bewirkt nämlich auf der Seite der Sparer eine nützliche Einschränkung der Privatautonomie, einen Vertragsabschlusszwang (vgl. zum Begriff des Kontrahierungszwangs).

Sind die Zinsen negativ und können die Sparer das Geld nicht mehr abheben, dann sind sie so gezwungen Kreditnehmer zu finden, die weniger Zins nehmen als die Bank. So entstehen Kredite mit negativem Zins. Dieser Mechanismus, also der Eingriff in das Gleichgewicht der Privatautonomie der Kontrahenten an Märkten, ist als sognenannter Zinsmechanismus bekannt und ist neben der Offenmarktpolitik (OMT) wesentliches Werkzeug der Geldpolitik.

Welche Folgen haben solche Kredite mit negativem Zins speziell im Hinblick auf das Wohnungsproblem?

Sie bewirken, dass die Renditeerwartung von Investoren weiter absinkt. Liegen die Negativzinsen bei 4%, dann sind Investoren froh, wenn sie bei einer Investition weniger als 4% verlieren. So können Wohnungen in den unteren Preissegmenten gebaut werden, wo sie dringend benötigt werden, denn es fehlen nicht allein aufgrund des Zuzugs von Geflüchteten, sondern auch wegen der Migration vom Land in die Städte über 1,4 Millionen Sozialwohnungen.

Sie wissen ja, wie das Problem auf den Wohnungsmärkten entsteht. Mietzinsen, also der eigentümerseitige Gewinnanteil an der Vermietung, entstehen auf Märkten durch das Spiel von Angebot und Nachfrage. Die Mieten sind hoch, weil es die Leute in die Städte zieht. Dies liegt vorrangig an den überwiegend schlechten Erwerbsmöglichkeiten auf dem Land und umgekehrt an den guten Erwerbsmöglichkeiten in den Städten und Ballungszentren und dies ist eine Folge von über 70 Jahren Positivzins-Ökonomie, also Kapitalismus, nach dem letzten Zusammenbruch des Kapitalismus. Es ist die Nachfrage nach Wohnraum, die die Mieten und Immobilienpreise hochzieht und es sind die niedrigen Zinsen die die Renditeerwartungen all derjenigen befeuert hat, die an Kredite herankommen.

Aufgrund der Investitionen (u.a. von Versicherern, Lebensversicherungen, Renten und Pensionskassen) in den Immobilien- und Wohnungsmarkt der letzten Jahre können die Zinsen gar nicht wieder ansteigen, denn sonst würde eine gewaltige Blase platzen. Werden die Zinsen auf Guthaben hingegen negativ, dann werden akkumulierte Gewinne von Unternehmungen (man denke da z.B. an die Vonovia-Zecke) über Kredite mit negativem Zins in Folge des oben beschriebenen, dem kapitalistischen Grundprinzip entgegengesetzten Mechanismus umverteilt. Es werden dann noch mehr Wohnungen gebaut, das Angebot steigt und die Nachfrage geht zurück, weil die Leute nicht mehr Besitzer, also Mieter sind, sondern Eigentümer, so dass die Mietzinsen sinken!

„Schreib mal was über die Entwicklung der Durchschnittsprofitrate, über Lohnstückkosten, über Exportüberschüsse. Ich wette, du wirst alles mit Zinsen zu begründen versuchen, und du wirst krachend scheitern, genauso wie ein Mediziner, der alles mit dem Blutdruck begründen will.”
Das ist Teil des statischen Teils der Wirtschaft (die sogenannte Ökonomik bei Marx und Aristoteles WGW'), den es auch unter einer anti-kapitalistischen Ökonomie geben wird. Dieser Teil ist für das Verständnis der Kausalität der Entwicklung nicht direkt wichtig, auch wenn es eine Rolle spielt und die Dynamik eine Veränderung des statischen Prozesses bewirken soll.

Das kann man aber auch alles auf meiner Seite nachlesen. Ich werde mich für Sie hier nicht wiederholen. Ich untersuche nunmehr seit über 4 Jahren die Wirkung von Zinsen und kann zum Beleg meiner Ergebnisse auf eine breite Literatur verweisen. Wer nicht glaubt, dass der Zins der Dreh- und Angelpunkt der Ökonomie ist, der hat noch nie ein Buch über VWL, BWL, Geldtheorie oder Geldpolitik in der Hand gehabt. Speziell Ihnen, Herr P.T., halte ich vor, dass Sie weder Marxens Kapital gelesen haben, noch Georg SimmelsPhilosophie des Geldes” (um 1900), noch Joseph SchumpetersTheorie der wirtschaftlichen Entwicklung“ (1912), oder „Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie“ (1942), noch Max WebersDie protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (um 1904), noch Norbert EliasÜber den Prozess der Zivilisation“ (1939), noch Niklas LuhmannsSoziale Systeme“ (1984), noch irgendein Buch über BWL oder Makroökonomie. Ich empfehle zum Erlernen der wesentlichen Grundzüge der Geldtheorie z.B. Oliver Holtemöller „Geldtheorie und Geldpolitik”.

„Dein Anpissen von Sahra Wagenknecht ist wirklich nichts Besonderes, damit bist du in deiner Schmuddelecke wirklich nicht alleine.”
Sahra Wagenknecht ist eine sehr geschickte Demagogin, der das Handwerk gelegt werden muss.

„Die zwanghafte Art und Weise, wie du das tust, ist allerdings so peinlich, dass es direkt deine Absicht konterkariert, den Eindruck zu erwecken, eine Ahnung von Ökonomie, Politik und Geschichte zu haben.”
Wie gesagt, Sie kennen mich nicht, können also auch keine Aussagen zu mir treffen.

„Jetzt sagst du sicher, ich würde nicht auf deine Argumente eingehen. Stimmt. Es ist nämlich unmöglich, jemandem Paroli zu bieten, der einen einzigen ökonomischen Parameter aus einem Komplexen Zusammenhang und aus den implizierten Wechselwirkungen herausreißt, und darauf pocht, dass seine Sicht der Dinge nicht falsch ist.”
Schlagen Sie doch einfach mal ein Buch über VWL oder Makroökonomie auf, dann sehen Sie, dass es im dynamischen Teil der Wirtschaft (das ist die sogenannte Krematisitik bei Aristoteles und Marx GWG'), also in der Entwicklung, allein um den Zins G'-G geht, während der statische Teil, über den Sie gerne reden würden, bzw. wohin Sie das Gespräch wohl gerne lenken würden, verehrter Herr P.T., die Entwicklung vor allem der Ungleichheit nicht erklären kann.

Ich empfehle Ihnen zu Verbesserung Ihres Verständnisses von Wirtschaft und Ökonomie das Studium von „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“. Dort finden Sie auch gleich eine dringend gebotene Auseinandersetzung mit den kastrierten Theorien von Smith, Ricardo ... und Marx!

Kapitalismus ist der Handel mit Verfügungsrechten an Sachen. Die Preise der Verfügungsrechte heißen Zinsen.
Der Zins ist nicht ein einfacher kleiner Parameter. Zum Zins gehört der Gewinnanteil der Miete, sog. Mietzins, die Pacht (Pachtzins im Zusammenhang mit Grundrente), Lizenz-, Konzessions-, Nutzungs- und Besitzgebühren im Allgemeinen. Kapitalismus ist der Handel mit Verfügungsrechten an Sachen. Die Preise der Verfügungsrechte heißen Zinsen. Der Leihnehmer und Besitzer der Sache zahlt den jeweiligen Zins an den Leihgeber und Eigentümer der Sache.

„Damit, etwas zu sagen, was nicht falsch ist, hat man schlicht und ergreifend so gut wie garnichts gesagt.”
Vor allem Sie, verehrter Herr P.T., haben gar nichts gesagt, bei Ihnen kam nur heiße Luft raus.

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