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7. Februar 2016

AVAAZ Petition

Avaaz-Petition.
Der zentrale Umverteilungsmechanismus des Kapitalismus (positiver Zins) von fleißig zu reich ist relativ einfach zu verstehen, die Wirkung ist jedoch derart komplex, dass sie alle Bereiche des Lebens betrifft.

Es ist für einen Menschen allein unmöglich, alle Facetten der Folgen des positiven Zinses, die sich u.a. auf die Fachgebiete Psychologie, Soziologie, Ökonomie, Ökologie, der Umwelt- und Geowissenschaften und vor allem auch der Geschichtswissenschaften erstrecken, zu erfassen.

Der Mechanismus des Kapitalismus (positiver Zins) leitet den Wandel der Menschen bereits seit fast 6000 Jahren.

Eine über einen längeren Zeitraum gut organisierte Medien-Kampagne wird helfen, der Öffentlichkeit das Leid, welches durch den Kapitalismus erzeugt wurde verständlich zu machen, mit dem Zins in Verbindung zu bringen und sie in die Lage versetzen, die durch das Internet zugänglich gewordene Alternative des Kapitalismus, nämlich eine Geld- und Eigentumsordnung, die auf negativen Zinsen beruht, selbst bestimmt anzunehmen.

Es folgen nun einige Nachweise und Erläuterungen der obigen Behauptungen.

Dazu betrachtet man die zwei hierbei relevanten Vertragsarten in denen Zinsen gezahlt werden:

Sparverträge und Kreditverträge.

Ausgangspunkt der Betrachtung ist die Vermögensverteilung:

Ein signifikanter Anteil von Vermögen liegt als Sparvermögen bei Zentral- und teilweise Geschäftsbanken ein.

Die Sparer (S) haben also Sparvertäge.

Die Banken (B) zahlen dafür Zinsen. Woher nehmen die Banken die Zinsen?

Die Banken verleihen Geld und nehmen Zinsen von Kreditnehmern und verdienen dabei aber auch mit.

Kreditverträge haben:

Die Unternehmen kaufen Rohstoffe, Arbeit von Arbeitern (A) und Müllbeseitigung und sie verkaufen ihre Produkte.

In der eben beschriebenen Kette fließt der Zins also vom den ans Unternehmen angeschlossenen Märkten über den Kredit-nehmenden Unternehmer, die Banken an die reichen Sparer.

{ Umwelt, Leben, Arbeiter } -> U -> B -> S / Kapital

Die Sparer ziehen also den Zins aus der Welt.

Die Wirkung dieses Zins-Transports sind:

Der Transport des Zinses geschieht über eine Störung der goldenen Regel.

Der positive Zins stört systematisch die Einhaltung der goldenen Regel, weil der Zins-Schuldner im Mittel die Zins-Schuld auf seinen Markt-Partner überträgt und ihn auf subtile Art in seiner Selbstbestimmung einschränkt.

Es gibt unterschiedliche Formen der goldenen Regel und eine hängt mit dem Grundgesetz von Deutschland zusammen:

Der Zins beeinflusst das Gleichgewicht zwischen der Selbstbestimmung (enthalten in der Würde, Art. 1 GG , der sogenannten Privatautonomie Art. 2 GG) und der Fremdbestimmung (dem Grundsatz pacta sunt servanda, §241 BGB, Heteronomie, Vertrauen, Kontrahierungsrecht/pflicht).

Positive Zinsen verursachen also ZWÄNGE (Einschränkungen der Würde des Lebens) auf der Seite des Kreditnehmers, die sich über die Marktnetze fortpflanzen! Den meisten von uns sind diese Zwänge nicht mehr bewusst, weil wir uns an sie angepasst und daran gewöhnt haben. Wir haben aufgehört, den Zwang zu hinterfragen.

Die subtile Beeinflussung des Gleichgewichts der Bestimmung führt zu einer systematischen Ausbeutung alles Lebendigen zugunsten von Eigentümern von Kapital.

Die direkten und indirekten Folgen dieses perversen Spiels, welches die Menschen nach jüdischer Zeitrechnung nun schon seit fast 5777 Jahren spielen sind komplex und vielschichtig:

Die Flüchtlingskrise (die 300 Mio. Klimaflüchtlinge kommen ja erst noch) in Europa und das Sterben jeden Tag auf Welt sind "nur" ein grausames Symptom eines zutiefst unnatürlichen und perversen Systems, dem globalisierten Kapitalismus (dem positiven Zins).

Es gibt in der Natur aufgrund der Naturgesetze (Die Hauptsätze der Thermodynamik) AUSSCHLIEßLICH negative Zinsen.

Wir Menschen in den G7 von Elmau sind diejenigen, die der übrigen Welt durch den Zins das gestohlen hat, was ihr jetzt fehlt und weswegen sie sich dahin aufmachen, wohin ihr Geld und ihre Arbeitskraft geflossen sind.

Der Sog, der durch den Zins verursacht wird und der vom positiv verzinsten Kapital ausgeht, ist berechenbar. Die sorgfältige Analyse deckt erstaunliche Fakten über das Aussehen unserer Städte und unsere Wegwerf- und Überflussgesellschaft auf:

http://www.tim-deutschmann.de/Ökonomie/Preisbildung/ZinsPreisUndStoffströme.html

Ich möchte JEDEN, der diese Petition liest, dazu auffordern, sich SELBST mit den Grundlagen des Kapitalismus, also mit der Dreifaltigkeit:

  1. Eigentum (Kapital) wird geschützt (Art. 14 deutsches GG)
  2. Kapital ist gegen positiven Zins verleihbar
  3. Verträge sind einzuhalten

zu beschäftigen, um die Ursache der Probleme zu erkennen.

Wir brauchen DRINGEND eine gesellschaftliche Diskussion über die Grundlagen "unseres" Wohlstandes und die Folgen für den Rest der Welt.

Auch Untersuchungen über die sozial-psychologische Wirkung fördern Erstaunliches zutage.

Das, was wir im Beruf erschaffen, ist das Kind unserer Arbeit. Wir müssen arbeiten, um unsere Familien zu ernähren. Wenn wir uns den Kindern der Arbeit zuwenden, müssen wir uns von unseren leiblichen Kindern abwenden.

Der Kapitalismus ist ursächlich dafür, dass den Menschen ständig die Kinder der Arbeit und, durch die Arbeit, auch die leiblichen Kinder geraubt werden. Wir erschaffen nicht für uns, sondern für die Firma und der negative (!) Preis dafür ist, dass wir uns nicht mehr unseren leiblichen Kindern zuwenden können!

Da die goldene Regel in diesem Gleichgewicht gestört ist, macht dieser Vorgang auf Dauer seelisch krank.

Sorgen wir dafür, dass Janet Yellen die Zinsen in den USA auf Null oder am besten, nach entsprechenden Reformen, in den negativen Bereich senkt.

Klären wir die Menschen über die unnatürliche Regel "der Zins ist positiv" auf!

Beginnen wir damit, mit NEGATIVZINSKREDITEN in die Volkswirtschaften der von Flucht und Vertreibung betroffenen Gebiete zu investieren und diese aufzubauen.

Wenn wir das nicht tun, dann verspielen wir die effektivste und einfachste Möglichkeit etwas an der gegenwärtigen Situation zu ändern.

Es ist letztlich „nur“ eine Frage des Geldes, und das haben wir selbst in der Hand!

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