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10. Mai 2016

Quo vadis SPD?

Was ist los mit der SPD? Die Partei stecke in einer Depression sagen manche. Depression ist die Angst vor der Selbstbestimmung. Es ist ein Unvermögen selbst zu entscheiden, welche Zwecke man erreichen möchte. Die SPD fühlt sich vermutlich so wie ein Bulle oder Stier, der von seinem Besitzer an einem Nasenring von der Weide geführt und frei gelassen wird. Der Bulle kennt diesen Zustand nicht und weiss nichts damit anzufangen.

Die SPD steht vor der gewaltigen Aufgabe, in die Rollenvorstellung ihres Klientels die Selbstständigkeit der Unternehmerklasse zu integrieren, denn bei negativem Zins werden wir alle zu Unternehmern. Das hat die SPD noch nicht begriffen. Der SPD täte jetzt ein bisschen FDP gut, aber bei negativem Zins!

Welche Unternehmungen sollte die SPD fördern? Öko-soziale Unternehmungen. Unternehmen, die die Kommunikation und die soziale Kohäsion stärken, die die Menschen in die Selbstständigkeit bringen. Sie sollte anfangen, einen Tilgungsplan für die Staatschulden auszuarbeiten und sich langfristig um Steuersenkungen bemühen, den Menschen also Freiheit und Selbstbestimmung geben.

Das ist besonders schwierig, wenn man selbst gar nicht weiss, was das ist und wie das geht, nicht wahr? Da soll nun eine Partei, deren Klientel zur Heteronomie erzogen wurde erklären, wie Selbstbestimmung geht. Da wird wohl noch ein paar mal der berühmte Wiederholungszwang zuschlagen. Vielleicht besinnt sich die SPD ja wieder darauf, dass es noch eine soziale Partei gibt, die aus ihr hervorging.

Wie wäre es mit Wiedervereinigung?

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