Zins-Psychologie

In diesem Abschnitt wird die Wirkung und Folge von Ökonomie und Wirtschaft auf die Wechselwirkung von

  1. gegenwärtigen Affekten und Emotionen (Begehren, Angst, Scham, Wut, usw...),
  2. gegenwärtigen und vergangenen Bestimmungen (Regeln, Gesetze, Verträge, Werte, soziale und ethische Normen, Moral, Verhaltenscodizes, usw.)
  3. und Gedächtnis (vergangener Realitätskontakt : Sozialisation, Konditionierung, Wissen, Fähigkeiten, Erfahrungen, Erinnerungen)
untersucht. In der Terminologie der Systemtheorie liegt die Konzentration auf der Zeitdimension, im Strukturmodell der Seele (1. und 2. Punkt in der Aufzählung oben) ist der Untersuchungsgegenstand das Ich zwischen ökonomischen, wirtschaftlichen oder Nicht-Geld-Beziehungen (dem Über-Ich) und dem Es, im Riemann-Thomann-Modell ist es die Transformationsachse.

Von besonderem Interesse ist, inwieweit Anpassungen des Verhaltens, internalisierte Bestimmungen, Fremdzwänge, die zu Selbstzwängen geworden sind, einen Abstieg, ein Überleben oder gar einen Aufstieg im aus der Ökonomie entstehenden Wirtschafts- und Gesellschaftssystem bewirken (ermöglichen, erzwingen).

Belohntes und bestraftes Verhalten im Umgang mit Geld im ökonomischen Raum positiver und negativer Geldmarktzinsen.

Lust, Begehren, Gier Angst, Strafe
Libido Destrudo