Transaktionskosten

Das Wort Transaktion setzt sich aus den Teilworten trans lat. für hindurch oder über und aktion lat. actio für Ausführung, Handlung, Tätigkeit ab. Mit einer ökonomischen Transaktion wird ein Austausch von Verfügungsrechten bezeichnet.

Im Netzwerk der Wirtschaft, dessen Märkte ein wesentlicher Teil der Verbindungen/kanten sind, entstehen Kosten für Transaktionen. Diese Kosten entfallen zu unterschiedlichen Teilen auf den Transport von Gütern wie auch auf die Zwischenlagerung.

Fasst man den Begriff des Unternehmens etwas weiter und zieht benachbarte Unternehmen entlang einer Wertschöpfungskette in den Unternehmensbegriff ein, indem man z.B. Branchen zu einem Makro-Unternehmen zusammenfasst, so kann man die vorherig genannten Transport- und Zwischenlagerungskosten als Transaktionskosten innerhalb des Makro-Unternehmens zusammenfassen.

Umgekehrt kann man ein großes Unternehmen betrachten, seine Arbeitsschritte zerlegen und (Transaktions-)Märkte dazwischen schalten. Der Unterschied zu einem Makro-Unternehmen besteht lediglich in den Eigentums und Besitzverhältnissen in Bezug auf das Produktionskapital. Das Produktionskapital eines Unternehmens ohne Fremdkapitalbeteiligung gehört dem Unternehmenseigentümer.

Veränderungen an den Grenzen des Unternehmenskörpers

Wie man hier sieht, sind die Grenzen dessen, was man als Unternehmenskörper bezeichnet verschiebbar. Es gibt im Prinzip zwei Möglichkeiten mit der Körpergrenze eines Unternehmens umzugehen:

Wie sich nach gründlicher Überlegung herausstellt, ist bei positivem Zins eher der erste Prozess (die Integration) systemisch auf Kosten der Autonomie bevorzugt, während bei negativem Zins die Diversifizierung zunimmt bei einem Zuwachs von Autonomie.

Das globale Transaktionskostenfunktional

Märkte zwischen den Unternehmen, Homogenität von Wissen und Information, Marketing und Informationsbeschaffung,...

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