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Kausalnexi positiver und negativer Zinsen. Einnahme einer zivilisatorischen Schlüsselperspektive.
Lesen Sie hier kurz, worum es auf dieser Internetseite geht:
Haben Sie Zukunftssorgen oder sorgen Sie sich um die Zukunft Ihrer Kinder und Kindeskinder?
Beunruhigt Sie die politische Entwicklung? Sehen Sie uns Weimarer Verhältnissen nahe? Wie kommt es, dass sich Geschichte zu wiederholen scheint?
Haben Sie das Gefühl, dass Sie in ökonomischen und wirtschaftlichen Fragen nicht ganz "durchblicken", dass es so etwas wie verborgene, unausgesprochene Wahrheiten und Geheimnisse gibt?
Ärgern Sie sich über die Verwahrentgelte[+], weil Sie ohnehin schon nicht über viel Einkommen verfügen?
Fühlen Sie sich von der aktuellen Geldpolitik[+] vor den Kopf gestoßen, ärgern Sie sich darüber oder sind gar verzweifelt?
Haben Sie sich vielleicht schon einmal mit dem Geldsystem oder mit den Zinsen[+] beschäftigt und wollen mehr darüber wissen?
Bei mir (CV) finden Sie 3.500, seit 2015 entstandene Seiten Text mit Ergebnissen aus der Forschung am Kausalnexus[+] positiver und negativer Zinsen[+]. Sie lernen eine Perspektive auf unser Geldsystem kennen, von der aus betrachtet sich der Nebel lüftet, die Rätsel sich entschlüsseln und die Dinge klar und begreifbar werden.

Seien Sie versichert: Das Beste kommt jetzt erst - für (uns) Alle!


Sozio-Ökonomische Physik
positiver und negativer Zinsen, Systemtheorie,
Marktwirtschaft und Demokratie.

T i m - D e u t s c h m a n n . d e

Vorstellungsvideo

Ich stelle mich vor.

Grundlegendes

Den Texten dieser Internetseite liegen einige fundamentale Grundüberzeugungen – um nicht zu sagen Fakten – zugrunde, die ich in den folgenden Folien kurz zusammen fasse.

Zum Lesen drücken Sie bitte auf '1'.

Seit 2015 untersuche ich den Kausalnexus[+] positiver und negativer Zinsen[+] und veröffentliche alles, was ich darüber herausfinde. Der Kausalnexus[+] eines Ereignisses oder einer Ursache[+] sind sämtliche Ereignisse und Sachen, die mit der Ursache[+] in einem kausalen[+] Zusammenhang stehen, vgl. Wirklichkeit und Kausalität.
Die Symmetrie der Kausalnexi[+] positiver und negativer Zinsen[+] kann dazu genutzt werden, Vorhersagen über die Wirkungen einer Negativzins-Ökonomie[+] abzuleiten. Dazu wird der diesseitige Kausalstrang analysiert und betrachtet, wie er sich unter einer Umkehrung des Zinsflusses[+] verhält. Ich gebe dazu am 21.07.2022 ein Beispiel.
Der Zinsmechanismus[+] wird von Ideologen des Kapitalismus[+] häufig mit Vernunft[+] in Verbindung gebracht. In folgendem Video beschäftige ich mich mit messbaren Vernunftbegriffen und mit der im Hinblick auf die Missstände offen sichtlichen Störung des kapitalistischen Vernunftbegriffs[+] in seinen unterschiedlichen Formen:
Details hier.
Wenigstens in geldwerten Beziehungen (Verträge, siehe Folie weiter hinten) wirkt sich das Zinsnehmen[+] auf das Gleichgewicht der Selbstbestimmung beider Kontrahenten aus. Aus Sicht jedes einzelnen Partners ist jeweils das Gleichgewicht von Freiheit[+] und Zwang[+], das "nomische" Gleichgewicht betroffen. Bei der aus dem Zinsnehmen[+] resultierenden Störung geht es zunächst nur um in Geld messbare Freiheiten[+] und Zwänge[+]. Die Störung breitet sich jedoch auch auf das Netzwerk bestehend aus nicht-geldartigen Beziehungen aus, Einkopplung.

Ich beschreibe in folgendem Artikel den Einfluss der Zinsen auf das Gleichgewicht der Bestimmung, der sich auch auf makro-soziologischer Skala u.a. im "berühmten" Klassengegensatz und dem Phänomen der Ungleichheit zeigt, Video über Umverteilung geldwerter Freiheiten und Zwänge als Funktion des Zinsvorzeichens.
Links: Autonomie. Die Bestimmung, wie und ob das Selbst handelt, kommt aus dem Selbst. Rechts[+]: Die zwei Teile der Heteronomie: die Bestimmung, wie und ob das Selbst handelt, kommt von einem fremden Selbst bzw. es bestimmt ein Selbst über ein fremdes Selbst. Die Bestimmung über ein fremdes Selbst ist nicht unbedingt unverträglich mit der Bestimmung über das eigene Selbst, doch wird das fremde Selbst, wenn es der eigenen Selbstbestimmung dient, als Mittel[+] instrumentalisiert.
Das Wesentliche des Kapitalismus[+] ist das Zinsnehmen[+].

Nicht nur Geldzinsen sind Zinsen[+], sondern auch Miet- und Pachtzinsen[+], sowie Lizenz-, Leih- und Nutzungsgebühren im Allgemeinen. Rechtlich[+] betrachtet sind Zinsen[+] nach §§ 99, 100 und 101 BGB, vgl. auch Eintrag vom 26.01.2022 und Verankerung des Kapitalismus im BGB, Früchte des Eigentums[+] einerseits und Preise von Verfügungsrechten[+] an Sachen, die bei positivem Zinsvorzeichen[+] von Besitzern[+] der Sachen an ihre Eigentümer[+] zu entrichten sind, andererseits.

Entgegen der üblichen Auffassung des Begriffs 'Kapitalismus[+]', dass er das Privateigentum an den Produktionsmitteln und daher erst einige Jahrhunderte alt sei, vertrete ich durchgehend, dass der Kapitalismus[+] in Wahrheit über 6.000 Jahre alt ist, schon immer die ökonomische Triebkraft des Zivilisationsprozesses war und mit der Entdeckung des Zinsmechanismus[+]' begann, vgl. Eintrag vom 22.04.2022.
Privat-Ökonomie[+] ist Handel mit Besitz[+]-, Nutzungs- und anderen Verfügungsrechten[+] an materiellen und immateriellen Gütern.
Sie sehen in der Grafik die drei wesentlichen Vertragsarten jeder Marktwirtschaft[+]:
  • Arbeits[+]- und Dienstleistungsverträge,
  • Leihverträge (Achtung: Abweichung von der juristischen Terminologie), also Kredit, Darlehen, Miete, Pacht, Lizenz, Konzession usw., in denen und durch die Eigentum[+] und Besitz[+] voneinander gertrennt werden, das Eigentum[+] an der Sache jedoch insgesamt erhalten bleibt, und
  • Kaufverträge, denen zufolge der Eigentümer[+] einer Sache wechselt.
Die oben genannten geldartigen oder -werten Beziehungen sind komplementär zu den übrigen Beziehungen, siehe Einkopplung.
Mehr dazu im Abschnitt über Zins-Soziologie.
Hier ist ein Ausschnitt aus einem etwas längeren Erklärvideo, in dem gezeigt wird, dass Zinsen[+] über unseren Konsum indirekt gezahlt werden, auch dann, wenn wir keinen Kredit aufgenommen haben. Es fehlt, dass auch unsere Löhne von den Zinsen[+] beeinflusst sind, denn in den Unternehmen stehen Arbeitskosten[+] gegen die Fremdkapitalkosten. Die Löhne sind bei positivem Zins[+] c.p.[+] niedriger als die bei 0 % Zins[+] oder negativem Zins[+] sein werden. Es fehlt außerdem, dass wir auch über unsere Steuerzahlungen Zinsen[+] zahlen, weil wir nämlich so die Zinsen[+] auf die Staatsschulden abbezahlen. Der hier grob skizzierte Mechanismus ist das Phänomen, das Ökonomen als 'Unsichtbare Hand' bezeichnen. Sie ist den meisten Menschen unbewusst. Das ganze Video ist hier.
In den oben genannten Leihverträgen (Achtung: Abweichung von der juristischen Terminologie) entstehen bei positivem Zins[+] Zinsforderungen[+] auf der Seite der Gläubiger und Zinsschulden[+] auf der Seite der Schuldner. Können die vom Schuldner bei positivem Vorzeichen zu entrichtenden Zinsen[+] nicht von der eigenen Substanz genommen oder durch Anpassung des eigenen, von anderen unabhängigen Verhaltens eingespart werden, müssen sie von Dritten über die mit Dritten bestehenden Verträge genommen werden. So entsteht ein über die Märkte im Bewusstsein der meisten Menschen unterschwellig wirksamer Strom von Zinsen[+], ein Zinsfluss[+], der auf die Zentren der Akkumulation[+] gerichtet ist und der mit dem Begriff 'Unsichtbare Hand' bezeichnet wird.

Ich beschreibe diese Störung der Preisbildung[+] grob in diesem Video und in diesem.
Mehr dazu: Zins und Preisbildung, Zins und nomisches Gleichgewicht.
Aus dem Zinsnehmen[+] entsteht eine Dynamik der Einkommen und Vermögen. In meiner Beschreibung der Einkommens- und Vermögensdynamik verwende ich das AMK-Modell[+], Details am 23.04.2021.
Die Schichten A, M und K in der Einkommens- und Vermögenspyramide. Links von der vertikalen Koordinatenachse ist eine Einteilung in NETTO Zinsnehmer[+] und NETTO Zinsgeber[+] gezeigt. Oberhalb der zinsneutralen Schicht, die sich im Drei-Schicht- oder AMK-Modell[+] in der Mittelschicht[+] M befindet, nehmen die Menschen insgesamt mehr Zinsen[+] als sie geben. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Menge des Eigentums[+]. Unterhalb der zinsneutralen Schicht sind die Menschen NETTO Zinsgeber[+]. Die NETTO Zinsnehmer[+] und NETTO Zinsgeber[+] entsprechen der Bourgeoisie[+] (vgl. Patrizier[+]) und dem Proletariat[+] (vgl. Plebejer[+]) der marxistischen Terminologie. Rechts[+] von der Pyramide ist die Aufteilung der Einkommen in Einkommen aus Arbeit[+] (rot) und Einkommen aus Eigentum[+] bzw. Kapitaleinkommen gezeigt. Die Spitzen der beiden Keile definieren die Trennlinien A/M und M/K zwischen den Schichten A, M und K. Menschen oberhalb von M/K leben gar nicht von Arbeitseinkommen[+], Menschen unterhalb von A/M leben gar nicht von Kapitaleinkommen. Die Mittelschicht[+] hat gemischte Einkommen.
Zum Thema Systemübersicht und Trennung von Real- und Nominalwirtschaft[+] findet sich hier ein Video zum Gleichgewicht zwischen privatem und staatlichem Handeln als Funktion der Zinsen[+] auf der Grundlage der Unterscheidung zwischen Marktwirtschaft und Zentralverwaltungswirtschaft.

Ich hebe hier hervor,
  • dass Kapitalismus[+] nur ein Teil der Marktwirtschaft[+] ist, nämlich die sog. Finanz- und Leihwirtschaft, die Nominalwirtschaft[+],
  • dass Kapitalismus[+] und Neo-Liberalismus[+] unterschiedliche Kategorien haben, das Eine ein marktwirtschiftliches Prinzip, das Andere eine Menge politischer Maximen in Bezug auf die Marktwirtschaft[+] verbunden mit einer Ideologie der Freiheit[+] des Handelns, und im politischen Diskurs in der Begründung der sozialen Missstände daher nicht synonym verwendet werden können und
  • nicht die ganze Marktwirtschaft[+] und also die sog. "Freiheit[+]" (Grundsatz der Privatautonomie[+] nach Grundgesetz Artikel 2 Abs. 1) Schuld an den zahlreichen Ungerechtigkeit der Welt hat, sondern allein das Zinsnehmen[+], der Mammon.
Architektur von Systemen westlichen Standards.
Die unten stehende Grafik vom DIW zeigt die Unterteilung der Vermögensverteilung in Dezilen. Man kann das Eigentum[+] in zwei Kategorien unterteilen: (1) zinstragendes Eigentum[+], z.B. Geld, wenn es gespart wird, Mietshäuser oder Pachtland, und (2) Eigentum[+] am Produktionskapital inklusive selbst genutztes Eigentum[+]. Machen Sie sich anhand dieser Grafik bewusst, woher die Zinsen[+] des zinstragenden Eigentums[+], das wie in der Grafik gezeigt verteilt ist, stammen, nämlich von Kreditnehmern, Mietern, Pächtern und sonstigen Leihnehmern, und in welchen Dezilen der Vermögensverteilung diese Wirtschaftssubjekte situiert sind, und welche Rolle die Zinsen[+] also in der Zunahme der Ungleichheit spielen. Bedenken Sie: Zinsen[+] erhält nur derjenige, der schon Eigentum[+] hat.
Die Datengrundlage stammt aus dem Jahr 2017 und dürfte sich quantitativ von der aktuellen ein wenig unterscheiden. Quelle: DIW.
Warum und wie sitzt der Kapitalismus[+] so fest im Sattel? Das wichtigste Mittel[+] zur Stabilisierung des kapitalistischen System ist der Zinssekte und ihrer bewussten und unbewussten Anhängerschaft das Schweigen[+], Eintrag vom 09.10.2018, unterschiedliche Formen von Zensur, das systematische Weglassen von wichtigen Fakten und Kausalzusammenhängen rund um den Zinsmechanismus[+], wie am 09.12.2021 und am 21.02.2022 dokumentiert. Die Folgen des Schweigens[+] sind seit Jahrtausende bekannte (z.B. Jesaja 29) sozial-psychologische Phänomene wie z.B. die Paranoia[+]: Motivation und Hauptbeitrag. Lügen, Verwirrung und Schwurbelei paralysieren den (logischen) Verstand: Babylonische Sprachverwirrung, es gibt Maulwürfe in der Linkspartei und Manipulation exponierter Persönlichkeiten: hier Hildmann, Naidoo und Jebsen. Zu Hetze gegen die unorthodoxe[+] Geldpolitik[+], ökonomischer Demagogie[+] und Desinformation äußere ich mich am 02.02.2022, 12.01.2022 und 23.08.2019.

Öffentlich-rechtliche Medien sollen eigentlich aufklären, doch sie weigern sich beharrlich, wie eine juristische Auseinandersetzung zeigt, siehe auch Supplement.

Klar ist: Wird der Kapitalismus[+] in dieser Phase der Akkumulation[+] und der jetzigen Eigentums[+]- und Besitzverhältnisse[+] fortgesetzt, indem die Zinsen[+] wieder angehoben werden, dann wird die ökonomische Fremdbestimmtheit der ärmeren Bevölkerungsmasse, vor allem messbar durch ihren geringen Handlungsspielraum und die monetäre Zwänge[+], weiter zunehmen. Es wird sich ein neuer Feudalismus[+] entwickeln. Wir werden neue Formen von Leibeigenschaft beobachten, deren Vorläufer bereits jetzt in Leih- und Zeitarbeit[+] beobachtbar sind. Beim Wohnen ist es bereits soweit gekommen, dass Menschen wie die Knechte und Mägde des Altertums auf dem Gelände ihrer Vorgesetzten arbeiten und leben, weil sie sich die Mieten nicht leisten können!
Der Turm zu Babel, gemalt von Lucas van Valckenborch.
Zur Bewältigung unserer zahlreichen Probleme, die unter dem Begriff 'Ungleichheit' geführt werden, und zur Abwendung des Ökozids (das Artensterben!) und der Klimakatastrophe schlage ich eine Negativzins-Ökonomie[+] vor. Zu ihrer Realisierung fordere ich:
  • die Anhebung des Mindestreservesatzes[+] auf 100 %, so dass Banken[+] bei der Kreditvergabe kein Geld aus dem Nichts mehr schöpfen können, sondern ausschließlich auf die bereits bestehenden Guthaben von Nichtbanken (in Deutschland heute etwa 8 Billionen €) zurückgreifen müssen,
  • zur Begegnung der sog. Liquiditätsfalle[+] die Installation einer Umlaufsicherung[+], Stichwort TPI, z.B. eine Abschaffung des Bargelds oder sonst elektronisches, geldpolitisch[+] abzinsbares Bargeld, dessen Nennwert geldpolitisch[+] moduliert werden kann, was aufgrund der auf den Scheinen aufgedruckten eindeutigen Nummern heute bereits möglich ist,
  • die geldpolitische[+] Absenkung des Zinsniveaus[+] in den negativen Bereich, so dass es zur Bildung negativer Schuldzinsen (Kredit- und Darlehenszinsen, Anleihenrenditen[+], usw.) kommt.
Die politisch-ökonomische Herausforderung besteht zunächst in der Begegnung und Bewältigung der aus der Zinsvorzeichenumkehr[+] resultierenden Flucht- und Ausweichbewegung des Kapitals, sichtbar im Anstieg der Preise von Immobilien, Edelmetalle und der Kryptowährungen. Es muss verhindert werden, dass Geld in andere Ausbeutungsformen, z.B. Vermietung und Verpachtung, umgelenkt wird. Dies gelingt u.a. durch gründliche Reformen der Marktwirtschaft[+]. Ich gebe am 14.07.2021 ein Beispiel zur Bewältigung des Problems der hohen Wohnkosten.

Die Reformen der Marktwirtschaft[+] müssen die Privatrechstsordnung mit Fokus auf der Privatautonomie[+] der ökonomisch schwächeren Kontrahenten (u.a. Mieter und nicht-selbstständig Beschäftigte) "von der anderen Seite her" ausbauen. Es müssen im Hinblick auf die Nachhaltigkeit, z.B. durch das Instrument der Taxonomie, Korridore und Leitplanken privatwirtschaftlichen Handelns geschaffen werden, innerhalb derer weitestgehend freie marktwirtschaftliche[+] Betätigung (Vertragsfreiheit und freie Verfügung über Eigentum[+]) möglich ist.

Die Idee der Negativzinsen ist nichts Neues, konnte nur bis in unsere Zeit[+] hinein noch nie für einen ganzen Währungsraum realisiert werden. Nach der Weltwirtschaftskrise 1929 gab es jedoch im österreichischen Tirol 1932-1933 das berühmte Wörgler "Schwund"- oder auch "Freigeld[+]"-Experiment, bei dem man das Bargeld künstlich "gammeln" ließ, ORF Film-Dokumentation zum Wunder von Wörgl. Das Experiment war so erfolgreich, dass es sich auf die Nachbargemeinden ausbreitete, bis es von der Zinssekte mithilfe der österreichischen Notenbank gestoppt wurde. Die Konsequenz aus der Verhinderung der Negativzins-Ökonomie[+] ab dem 2. Drittel des 20. Jahrhunderts war die Entstehung des Nationalsozialismus und anderer Formen von Faschismus[+], wie die ORF Film-Dokumentation über das Wunder von Wörgl ebenfalls nahe legt.

Der Geldtheoretiker Silvio Gesell[+] und der Praktiker Michael Unterguggenberger, der Bürgermeister von Wörgl, waren jedoch nicht die Ersten, die konkrete Vorschläge und Realisierungen der Vorzeichenumkehr der Zinsen[+] machten. So gab es im Raum Magdeburg 300 Jahre lang, bis in das 12. Jahrhundert hinein die Zeit[+] der Brakteaten, bei denen man den Negativzins auf das Bargeld realisierte, indem in bestimmten zeitlichen Abständen bestimmte Münzen verrufen wurden.

Doch auch schon länger zuvor, um 600 n.Chr., erkannte der Prophet Mohammed[+] (F.s.m.i.) das Übel der Zinsen[+] und verbot sie. Jede* (gute) MuslimIn weiß, dass Zinsen[+] in allen Formen absolut (!) haram sind. Dem Prinzip des Negativzinses näherte sich Mohammed[+] (F.s.m.i.) durch die Einführung der Zakat[+], eine Art Vermögenssteuer.

Die Idee der Negativzinsen ist aber noch älter. Negativzinsen sind nach Lukas 6:[30-35] der Kern christlicher, monetärer Ökonomie[+]. Die älteste mir bekannte Bezeichnung für die aus einer Negativzins-Ökonomie[+] resultierende Wirtschaft und Gesellschaft lautet Königreich Gottes oder auch das Reich der Himmel.

Sie finden hier eine Liste mit Zinskritikern, meine Kollegen, wenn Sie wollen! Ich bin hier also nicht der einzige und erste Verrückte; Ironie wieder aus.

Hoffen wir, dass es dieses Mal friedlich bleibt.
Es gibt eine Art emotionale Barriere, die die Akzeptanz der Negativzinsen schwer macht.
Hier ist eine interessante Passage aus der Sendung 'hart aber fair' vom 24.10.2016 u.a. mit Sahra Wagenknecht und dem „Top“-Ökonom Thomas Mayer. Mayer sagt etwas zum Alter des Geldsystems, zur außergewöhnlichen Zinssituation[+] und zu einer Art "emotionalen Barriere" bei den Deutschen. Sie könnten Negativzinsen emotional nicht verkraften, sagt er. Wie kommt es, dass die Deutschen die Negativzinsen emotional nicht verkraften können, obwohl die große Mehrheit von Negativzinsen bei Krediten profitieren wird? Man muss sich klar machen: 5 % Negativzins bei 8 Billionen € privaten Geldvermögen sind 400 Milliarden €! Diese 400 Milliarden werden nicht über den politischen Prozess als Ergebnis von Wahlen umverteilt, sondern direkt über die Banken[+]! Ich halte daher diese emotionale Barriere für die größte Bedrohung in der Krise des Kapitalismus[+], die aber gleichzeitig rational überwindbar ist. Die Deutschen müssen das Geld sterben lassen, zulassen, dass es den Geist aufgibt und gammelt, rottet und schimmelt. Das ganze Video ist hier.
Bundespräsident aD Joachim Gauck zitiert 2014 bei seiner Rede beim 20. Treffen des Bankenverbands Henry Fords berühmte Aussage zum Geldsystem und fordert die Bürger zur Selbstbildung auf. Gauck widerspricht Ford ausdrücklich (betontermaßen) nicht in seiner Behauptung, es gäbe eine Revolution, verstünden die Menschen das Geldsystem. Insgesamt schafft er die Voraussetzung für eine solche Revolution, indem er die BürgerInnen auffordert, sich über das Geldsystem zu bilden, denn es sei „ganz und gar nicht gut“, dass da eine Lücke bestehe. Sie können von Gauck auch nichts anderes erwarten, denn er ist Christ. Betrachtet man die Demokratie konstruktivistisch, besteht die Herausforderung also darin, die entsprechenden Verknüpfungen in den Hirnen der BürgerInnen zu schaffen, sodass sie erkennen können, welche Wirkung die Zinsen[+] haben, denn um die geht es hier. Wenn ich annehme, dass Gauck Ford in seiner ersten Aussage zustimmt, und das tut er, dann ist seine Absicht doch offenbar, eine Revolution herbei zu führen, denn er appelliert an den Bürger sich zu bilden. Das ganze Video ist hier.

Das gegenwärtige Brennglas

Aktuelle Beiträge / Chronik

(gesamte Chronik)
21. November 2022, 18:52:40
Aktualisierung der Zugriffszahlen

Es ist einmal wieder Zeit[+], die Zugriffszahlen zu veröffentlichen. Die Grafiken zeigen die täglichen Zugriffe auf meiner Internetseite, auf der ich alles für mich erforsch- und sammelbare zu den Kausalnexi[+] positiver und negativer Zinsen[+] zusammentrage.

Warum sind die Zugriffszahlen relevant?

Der Kapitalismus[+] sitzt so fest im Sattel, weil die große Mehrheit der Menschen, schätzungsweise 70 - 90 %, nicht weiß, wie das Geld-, Finanzsystem und Zinsmechanismus[+] funktionieren und was er bewirkt. Die Zugriffszahlen sind also ein Gradmesser für den Verbreitungsgrad des kritischen Wissens über die Funktionsweise unserer (monetären) Ökonomie[+]. Mit zunehmender Verbreitung steigt die Akzeptanz von Negativzinsen, rational und verantwortungsbewusst handelnde Rezipienten vorausgesetzt, und Negativzinsen ändern im Ökonomischen buchstäblich alles.

Insofern sollten alle an Veränderungen interessierten Aktivisten, Analysten, Forscher und Politiker regelmäßig den Kenntnisstand ihrer Mitbürger auf die Wirkweise der Zinsen[+] hin überprüfen. Nur wenn der Mehrheit bewusst wird, an welcher Weggabelung wir stehen, kann größeres Übel vermieden und endlich das Richtige getan werden.

Sapere aude.
21. November 2022, 17:13:18
Kennen Sie eigentlich Artikel 18 des Grundgesetzes?

1Wer die Freiheit[+] der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Absatz 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Absatz 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum[+] (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. 2Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.

Da steht: "Wer ... das *Eigentum[+]* ... zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung missbraucht, verwirkt diese Grundrechte."

Muss man nicht angesichts der Krise des Wohnens (Vermieter sind die Eigentümer[+], Mieter die Besitzer[+]) und angesichts der enorm großen Geldmenge[+] (8 Billionen € private Geldvermögen) die bedrohlich steigenden Fremdkapitalkosten (Sparer und Geld aus dem Nichts schöpfende Banken[+] sind Eigentümer[+], Schuldner sind Besitzer[+]) danach fragen, ob das Eigentum[+] nicht schon längst eine Bedrohung für das Wohnen und Arbeiten[+] geworden ist?

Ich sage: Ja, natürlich!

Kann nicht der zweite Satz des Artikel 18 ...

"Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen."
In Verbindung mit Artikel 17 Grundgesetz ...

"Jedermann hat das Recht[+], sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden."
... dazu genutzt werden, diese Bedrohungslage festzustellen?
21. November 2022, 16:46:16
Warum die orthodoxe[+] Inflationstheorie[+] für die Katz' ist

Die gegenwärtige Geldpolitik[+] stützt sich auf die orthodoxe[+] Inflationstheorie[+], nach der ein Anwachsen[+] der Geldmenge[+] zu einem Anwachsen[+] der Preise führt, wenn die Warenmenge nicht mitwächst[+]. Um die Behauptung nachzuweisen, wäre das Entscheidende, die Nachfragewirksamkeit des zusätzlichen Geldes zu beweisen. Das bleiben die Vertreter dieser offensichtlich überholten Theorie aber schuldig.

Welche Beweise gibt es gegen die orthodoxe[+] Inflationstheorie[+]?

Das QE-Programm[+] in der Eurozone, die Ausweitung der Geldmenge[+] zur Absenkung des Zinsniveaus[+] und zur Entlastung der öffentlichen Haushalte von den Zinsschuldlasten[+] der Staatsschulden, begann durch Mario Draghi[+] im April 2015 damit, dass die Zentralbank[+] jeden Monat (Staats-) Anleihen[+] im Wert von 60 Milliarden Euro kaufte. Die Geldmenge[+] wuchs ab April 2015 für fast 2 Jahre jeden Monat um 60 Milliarden Euro, doch blieb die Inflation[+] aus. Auch die Geldmengenausweitung[+] im Rahmen der Bekämpfung der Corona[+]-Pandemie und ihrer Folgen führte nicht zu einem Anstieg der Inflation[+].

Erst in 2021, im Vorfeld des Krieges in der Ukraine, verteuerten sich die Preise bei der Energie und damit alle Produkte, in denen Energie einen signifikanten Teil der Kosten ausmacht. Weitere Ursachen[+] für die gegenwärtige Inflation[+] sind die gestörten Lieferketten, die zu einer Verknappung des Angebots führen.

Damit ist die orthodoxe[+] Inflationstheorie[+] widerlegt.

Es gibt aber noch viel gewichtigere und zugleich banalere Kritik.

Die volkswirtschaftlichen Modelle[+], allen voran die sogenannte Quantitätstheorie und das IS/LM Modell[+], sind eindimensional und werden der Hoch-Dimensionalität der Makroökonomie nicht gerecht. Man muss alle Märkte getrennt betrachten und kann nicht über sie mitteln. Allein schon müssen die Märkte der Realwirtschaft von den Märkten der Finanz- und Leihwirtschaft getrennt werden.

Wenn man diese zwei schwergewichtigen Argumente begriffen hat, dann sollte man sich als Nächstes der Frage stellen, welchem Zweck[+] die orthodoxe[+] Inflationstheorie[+] dient.

Cui bono?

Da ist an erster Stelle zu nennen, dass die orthodoxe[+] Inflationstheorie[+] zur Rechtfertigung[+] steigender Zinsen[+] verwendet wird, und davon profitieren Bevölkerungsschichten, die allein von Zinsen[+] leben, also Geldvermögende. Die orthodoxe[+] Inflationstheorie[+] ist für diese Schichten so etwas wie ein die materielle Existenz und das Einkommen sicherndes Glaubensbekenntnis, das jedoch vor dem kritischen Urteil[+] des rationalen Verstandes keinen Bestand hat.

#EZB[+] #Inflation[+] #Geldpolitik[+] #Ungleichheit

Quantitätstheorie – Wikipedia;

IS-LM-Modell[+] – Wikipedia;
21. November 2022, 13:21:44
Warum tatsächlich das Wachstum[+] das Problem ist

Joseph Schumpeter[+] schreibt 1912 in 'Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung[+]', dass im Kapitalismus[+] die Nachfrage über das Angebot, der Konsum über die Produktion herrsche.

Warum ist das wahrscheinlich auch so?

Ich bemühe mich seit 8 Jahren darum, den Leuten den Zusammenhang zwischen ökonomischem Wachstum[+] und dem Wachstum[+] des Geldes durch die Zinsen[+] zu erklären.

Alle kapitalistischen Volkswirtschaften "erbrüten" durch das Sparen bei positivem Zins[+] immer mehr Geld. Geld ist aber potentielle Nachfrage, so dass das Sparen insgesamt immer mehr Nachfrage erzeugt, die von den Produzenten der Welt bedient werden müssen, damit sie ihre Zinsschulden[+] zurückzahlen können.

Wenn man sich aber nun die Folgen einer (umlaufgesicherten) Negativzins-Ökonomie[+] in Verbindung mit einem Vollreservesystem[+] denkt, dann werden diese beschriebenen Kausalzusammenhange umgekehrt:

Die Geldmenge[+] schrumpft, das Geld wird wertvoller und insgesamt (!) knapper. Die Ungleichheit nimmt ab. Die Produktion beginnt über die Nachfrage zu herrschen. Es kann nur gekauft werden, was auch produziert werden kann. Um den Wohlstand zu halten, müssen die Ressourcen effizienter eingesetzt werden, was die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft[+] enorm begünstigt.

Ist das verständlich formuliert?
20. November 2022, 15:16:42
Einige Vor- und Nachteile der Folgen der Neolithischen Revolution

Wenn man sich bewusst darüber ist, welche sozioökonomische Mechanik die positiven Zinsen[+] ergeben, dann erschließt sich, wie der Anfang des Zivilisationsprozesses vermutlich ablief.

Das Zinsnehmen[+] bewirkt sogenannte Kontrahierungszwänge[+], die sich im Sozialen als Tendenz zur Zusammenballung von Menschenmassen darstellen. Wie es das Bildnis des Turmbaus zu Babel beschreibt, sind die ersten Städte das sichtbarste Zeichen der Veränderungen, die sich infolge des einsetzenden Zivilisationsprozesses ereigneten.

Auf der Seite der Vorteile der Neolithischen Revolution finden wir 1. Kontrolle über die Nahrungsgrundlage durch Abkehr vom Sammeln und Jagen und Zuwendung an Ackerbau und Viehzucht – Kain (bedeutet Gewinn) war Ackerbauer, Abel (Abel heißt Windhauch) war Viehzüchter –, infolgedessen 2. Bevölkerungswachstum, das auch dadurch verursacht wurde, dass immer mehr Menschen von immer weiter weg her in den wachsenden[+] Austauschs- und Vertragszusammenhang von Menschen einbezogen wurden, um Zinsschulden[+] bezahlen zu können, die notwendigerweise immer von den Akkumulationszentren[+] weg nach außen abgeleitet wurden und werden, und dann entsprechend 3. die Bildung erster befestigter Gebäude, Siedlungen und Städte, z.B. Uruk.

Auf der Seite der Nachteile finden wir 1. eine Verletzlichkeit gegenüber der Umwelt, was zur Errichtung von Befestigungsanlagen führte und 2. die Ausbreitung von Krankheiten, weil Menschen in größeren Gruppen zusammenlebten, in denen sich Krankheiten viel schneller ausbreiten konnten als in den sehr viel kleineren Gruppenzusammenhängen der ursprünglichen Stammesgesellschaften von typischerweise 30 Individuen.

So etwas wie eine Pandemie gibt es also, weil es die Zivilisation gibt, denn die Bevölkerungsdichte ist so hoch, dass sich diese Krankheiten leicht ausbreiten können.

Was hier nicht erwähnt wird, ist die Entstehung des Monotheismus. Ich halte die erste und ursprüngliche Bedeutung von Gott für die Projektion der Akkumulationswirkung[+] der Zinsen[+]. (Der ursprüngliche) Gott versammelte die Menschen und brachte sie in einen Zusammenhang und erzwang Hingabe an ihn. Erst 700 Jahre vor Christus[+] beginnt innerhalb des Judentums die Auseinandersetzung mit diesem Gottesbegriff durch die Propheten, allen voran Jesaja, Jeremia und Daniel, und wird der lebendige Gott vom toten Gott (Götze) geschieden, z.B. bei Jesaja 44.

Der Gottesbegriff begann also seine Karriere als Mammon, als das sozioökonomische Korrelat des Zinsnehmens[+].
20. November 2022, 11:29:53
Von den Anfängen

Das Faszinierende (das Fesselnde) an der Wahrheit ist, dass sie überall dort Anschluss findet, wo (nach wissenschaftlichen Methoden) systematische Untersuchungen von Kausalzusammenhängen angestellt werden.

Aus der Untersuchung des Mechanismus' der Zinsen[+] ergibt sich beispielsweise, dass es irgendwann den Moment gegeben haben muss, in dem die ersten Menschen diesen Mechanismus bestehend aus 1. Eigentum[+], 2. Zinsnehmen[+] und 3. pacta sunt servanda[+] (Verträge sind einzuhalten) erkannten und etablierten.

Eigentum[+] und Besitz[+] wurden vor ca. 6.000-13.000 Jahren getrennt, so dass es fortan zwei Klassen gab, die kleinere Klasse der Eigentümer[+] und nicht selbst Besitzenden[+] und Nutzenden[+] und die größere Klasse der Besitzenden[+] und Nutzenden[+] aber nichts Habenden. Die Eigentümer[+] (heute Sparer, Vermieter, Grundherren, ..., Gläubiger und Leihgeber im Allgemeinen) beziehen seit dem ihr Einkommen aus dem Arbeitsprodukt[+] der Besitzer[+] (Kreditnehmer, Mieter, Pächter, ..., Schuldner und Leihnehmer im Allgemeinen).

Das Eigentum[+] wurde zusammen mit dem Zinsnehmen[+] die treibende Kraft des Zivilisationsprozesses.

Im folgenden TED Talk geht es um die Anfänge des Zivilisationsprozesses. Ich wünsche viel Vergnügen beim Verknüpfen und einen schönen Sonntag.
20. November 2022, 10:50:01
Abschlusserklärung COP27, Ägypten 2022.

Wenn man auf die Landkarte blickt, dann findet man kein einziges Land, das keinen Kapitalismus[+] in irgendeiner Form betreibt. Alle Länder nehmen Zinsen[+]. Die nationalen Volkswirtschaften mühen sich ab, um mit dem Zinsnehmen[+] immer mehr von der Masse heranzuzüchten, die wir das Kapital nennen, zinstragendes oder zinsträchtiges Eigentum[+]. Im Ergebnis befinden sich die Volkswirtschaften wie Schleimpilze in einem gnadenlosen Wettbewerb, bei dem die Großen die Kleinen verschlingen und bei dem der oberste Zweck[+] die (nach innen gerichtete) Akkumulation[+] ist und nicht etwa die Hingabe an die Umwelt.

Ein signifikanter Anteil der Arbeitskraft[+] wird dadurch verschwendet, dass mehr von der Masse herangezüchtet wird, die letztlich eine Forderung gegenüber der Umwelt sind. NETTO nimmt der Zivilsationsmensch so immer mehr von seiner Umwelt.

Um ein Maß für die Vergeudung von bundesdeutscher Arbeitskraft[+] zu finden, betrachte man die 8 Billionen € privater Geldvermögen und nehme dafür eine Rendite von 3 % an, was 240 Milliarden € Rendite (darunter Zinsen[+]) ergibt. Bei einem durchschnittlichen Stundenlohn von 20 €[1] ergeben sich daraus 12 Milliarden Arbeitsstunden[+]. Bei 42 Millionen Erwerbstätigen sind das etwa 285 Arbeitsstunden[+] oder 7 Wochen im Jahr, die Arbeitende[+] damit verbringen, die Zinsen[+] relativ Vermögenderer zu tilgen. In diesen 7 Wochen wird nicht für die Umwelt gearbeitet, sondern für das Kapital.

Welchen Sinn hat die Vergeudung von Arbeitskraft[+] in einer Zeit[+], in der sich möglichst schnell sehr viel ändern muss? In sieben Wochen bekommt man bei - 3 % Rendite ("minus drei Prozent") doch so das ein oder andere Haus gedämmt, die ein oder andere Wärmepumpe errichtet oder eine Biogas-Anlage im Garten.

Her mit den Negativzinsen!

Referenzen / Einzelnachweise

17. November 2022, 18:38:53
Die Briten sehen ein, dass Steuersenkungen der falsche Weg sind, das Steueraufkommen zu erhöhen. Nachdem Christian[+] Lindner bereits im Februar 2022 öffentlich einräumte, dass die steigenden Zinsen[+] zu Mehrbelastungen des Haushalts um mehrere zig Milliarden € führen werden, Eintrag vom 21.02.2022, ist es nur eine Frage der Zeit[+], bis auch der deutsche Finanzminister Steuererhöhungen verkündet oder endlich den Weg frei macht für die Negativzins-Ökonomie[+]. Haushaltseinsparungen sind aufgrund des enormen Finanzierungsbedarfs der Nachhaltigkeitsanpassungen und der Sozialausgaben unrealistisch. Und dass man den kommenden Generationen die finanzielle Bewältigung der gegenwärtigen Probleme anlastet, ist vollkommen inakzeptabel!

Britischer Haushaltsplan: Höhere Steuern, weniger Ausgaben; Mit Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen will die britische Regierung rund 55 Milliarden Pfund einsparen. Das Land stecke in einer Rezession, sagte Finanzminister Hunt. Er kündigte auch eine höhere Übergewinnsteuer an.
17. November 2022, 15:19:01
Die laute Minderheit

Diese aufgeladene Stimmung gab es auch 2015 im Umkreis der PEGIDA. Sie war der Grund dafür, warum ich meine Karriere als Physiker an den Nagel gehängt und angefangen habe, den Kausalnexus[+] der positiven Zinsen[+] zu untersuchen.

Mir war damals intuitiv[+] klar, dass die Zinsen[+] ursächlich sind für die Zunahme der Ungleichheit und somit auch für diese bedrohliche Stimmung in der Bevölkerung. Es sind jedoch erst im Laufe der Jahre die Beweise für diese These zusammengekommen.

Es ist zwar nur eine Minderheit, doch sie ist laut. Das Schlimmste aber ist, dass diese Empörten über die wesentlichen Mechanismen des Kapitalismus[+] nicht im Bilde sind. Sie sind sich nicht bewusst darüber, inwieweit sie selbst verantwortlich sind für das, was sie Politikern ankreiden. Sie wollen Zinsen[+] haben und begreifen nicht, wie sie sich damit selbst betrügen.

So kommt es so, wie es in dem Spruch heißt: Hochmut kommt vor dem Fall!

Wenn die Bevölkerung endlich begreift, dass sich die vielen Probleme allesamt durch die Negativzinsen lösen lassen, dann können wir diese gefährliche Endphase des Kapitalismus[+] friedlich überstehen. Sonst hilft nur das Beten!

#misstrauen #ungleichheit #zinsen #negativzinsen #geldpolitik #kapitalismus
Im Osten gärt es munter weiter. Die AfD ist bei 14,4 %. Wie lange wollen verantwortungsbewusste Geldpolitiker[+] noch dabei zu sehen, wie sich das Volk weiter radikalisiert[+]? Die steigenden Zinsen[+] machen alles nur schlimmer: Die Ungleichheit nimmt zu und mit ihr die Zwänge[+] und Nöte im Unterbau der Einkommens- und Vermögenspyramide.
17. November 2022, 15:05:59
Tacheles zum Bürgergeld

Es ist doch ganz einfach. Wenn Arbeitslose[+] das Recht[+] haben, sich der Eingliederung in Arbeit[+] zu verweigern, dann müssen die Käufer ihrer Arbeitskraft[+] die Preise für die Arbeit[+] erhöhen, damit das Angebot steigt. So steigen die Löhne – und so ergeben sich die benötigten Anreize –, was aufgrund der steigenden Lebenshaltungskosten und der Krise der Kranken- und Pflege-, Renten- und Pensionskassen dringend nötig ist.

Die Arbeitslosen[+] hingegen zur Eingliederung zu zwingen verletzt nicht nur die Privatautonomie[+] der Arbeitslosen[+] nach Artikel 2 Abs. 1 inklusive der Vertragsfreiheit, denn der Lohn ist Vertragsinhalt, sondern auch das Recht[+] auf freie Berufswahl nach Artikel 12 Grundgesetz.

So ist aufgrund des gegenwärtigen, grundgesetzwidrigen Gesetzes der größte Niedriglohnsektor Europas entstanden, der Arbeitsmarkt[+] quasi "feudalisiert[+]" und die JobCenter-Mitarbeiter zu Zuhältern der Wirtschaft gemacht worden! Widerlich!

Hinzufügen möchte ich das, was ich dem Herrn Merz gerne immer wieder unter die Nase reibe, denn seine Äußerungen rund um das Thema Arbeitsmoral[+] sind heuchlerich: Wann werden denn Sie, Herr Merz, dazu kommen, den eigentlich problematischen Beziehern leistungsloser Einkommen auf die Pelle zu rücken, also Sparern, Vermietern, Grundherren, Verkäufern von Nutzungsrechten an Wissen und Daten und anderen zinsnehmenden Eigentümern[+]? Wer 1.000.000 € bei 3 % Zins[+] spart, erhält ohne eigene Leistung 30.000 € Zinsen[+]. Wir haben 1,1 Millionen Millionäre. Wann rufen Sie die zur Arbeit[+], Herr Merz?

Die Negativzinsen werden diesen Leuten Beine machen. Dann steigt der Wert der Arbeit[+], und das ist dringend nötig, denn vom Nichts kommt auch nichts.

Bürgergeld: Was fehlt? „Eine deutlichere Verbesserung der Arbeitsanreize[+]; Der Bundesrat blockiert das Bürgergeld, nun muss im Vermittlungsausschuss verhandelt werden. Die FDP hofft, auch die Zuverdienstregeln noch einmal zu ändern – Experten raten schon lange zu einer grundlegenden Reform.  WirtschaftsWoche.
Details am 06.02.2020 und am 14.11.2020.

Seitenteile

Einführung Hier gebe ich eine kurze Einführung in die Thematik der Zinsen[+] und ihrer Bedeutung für den Zivilisationsprozess. Ergänzen möchte ich diesen Inhalt um eine laufend erweiterte Übersicht über die Ideengeschichte der Negativzinsen, die vermutlich nicht allein von den abrahamitischen Religionen zur Bewältigung der uralten sozialen Begleiterscheinungen des Kapitalismus[+] aufgegriffen wurden.
Aktuelles (Blog) Im Abschnitt Aktuelles nehme ich Bezug auf das aktuelle Zeitgeschehen[+], kommentiere Veröffentlichungen oder berichte von neuen Erkenntnissen oder Bemerkenswertem, das ich in Büchern zum Thema der Zinsen[+] finde.
Kollegen Damit nicht der Eindruck entsteht, dass ich mit meinen Bemühungen um Aufklärung, der Wahl meiner Perspektive und insbesondere meiner persönlichen Haltung zu den Negativzinsen "allein" bin, nenne ich hier eine lange Liste von verstorbenen oder noch-lebenden "Kollegen".
Seitenstruktur Hier finden Sie eine detaillierte Übersicht über den gesamten Seiteninhalt.
Glossar Definition zentraler, verwendeter Begriffe. Es gibt einige Wortschöpfungen, die ich zum besseren Verständnis eingeführt habe. Ihre Verwendung dient meistens dem Zweck[+], eine bestimmte Eigenschaft des Geldes oder einen bestimmten Aspekt des Kapitalismus[+] hervorzuheben, z.B. der Begriff des geltenden Toten[+], Diskussion am 19.12.2020.
Buch: Zinsmechanik Die erste, zugegebenermaßen etwas skurile Buchveröffentlichung von erarbeitetem Material. Zur Buchbestellung geht es hier.
Zinsvorzeichen und ö.r. Medien Der Staat hat fünf Gewalten: die Exekutive, die Legislative, die Judikative, die Zentralbank[+] und die öffentlich-rechtlichen Medien. 2018 unternahm ich den Versuch, mit einer Verwaltungsfeststellungsklage[+] die Einhaltung der Bestimmungen des §26 (Auftrag der öffentlich-rechtlichen Medien) des Medienstaatsvertrag (vormals §11 des Rundfunkstaatsvertrags) hinsichtlich des Gegenstands dieser Internetseite, der Aufklärung des Kausalnexus[+] der positiven und negativen Zinsen[+], einzuklagen. Die Klage wurde mit der Begründung abgewiesen, dass das Rechtsverhältnis[+] fehle. Sie finden unter dem Link die Prozessgeschichte sowie die tiefere und genauere Begründung meines Begehrens.
Politische Forderungen Unter diesem Verweis finden Sie meine politischen Forderungen, die zum großen Teil bezogen sind auf die Wirkung der Negativzinsen (Verwahrentgelte[+], Strafzinsen[+], Minuszinsen oder wie auch immer Sie die "Geldgammelrate" nennen wollen), nämlich notwendige, begleitende Gesetzgebung zur erfolgreichen Etablierung einer Negativzins-Ökonomie[+] und zur Vervollständigung einer modernen, ganzheitlichen Geldpolitik[+] ab dem 21. Jahrhundert, z.B. eine Ausweitung des Vorkaufsrechts beim Mietwohnen am 14.07.2021. Wir leben in einer Zeit[+], in der wir technisch in der Lage sind Negativzinsen einzuführen, so dass uns zukünftig beide Hälften monetärer Ökonomie[+] (positive Zinsen[+] ergeben den Kapitalismus[+], negative Zinsen[+] entsprechend eine Negativzins-Ökonomie[+], also dem zinslogischen Gegenteil des Kapitalismus[+]) zur Verfügung stehen. Selbstverständlich haben beide Ökonomien[+] jeweils komplementär direkt Begünstigte und direkt Benachteiligte.
Negativzins auf YouTube Seit 2015 verfolge ich die Veröffentlichungen in den digitalen sozialen Medien zu den Themen 'Zinsen[+]', 'Zinsvorzeichen[+]' und 'Negativzinsen'. Außerdem beobachte ich meine (geld-) politischen Gegner. Sie finden unter den Verweisen jeweils Ergebnisse von Suchanfragen auf YouTube.
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Ich bin der Autor dieser Seite, Tim Deutschmann. E-Mail: autor@tim-deutschmann.de. Telefon: +49 6221 718463. Impressum.

Querverweise auf 'Kausalnexi positiver und negativer Zinsen. Einnahme einer zivilisatorischen Schlüsselperspektive.'

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