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Chronik-Einträge am 23.01.2023

(gesamte Chronik)
23. Januar 2023, 20:48:49
Ich reibe mir die Augen über diese unverschämten Schreihälse, die schnell und weiter steigende Zinsen[+] fordern. Man will tatsächlich einen neuen Feudalismus[+] errichten, koste es, was es wolle.

Der Zusammenhang zwischen glaubwürdigen öffentlichen Äußerungen zur Preisentwicklung geborgten Geldes und dem, was die Zentralbank[+] im Schlepptau der Märkte dann tun muss, ist schnell erklärt: Wenn man in Zukunft teureren Kredit erwartet, dann nimmt man noch schnell einen Kredit auf. So kurbeln die Prophezeiungen und der Glaube an die Verkündung die Nachfrage an und treiben den Zins[+], so dass sich die Zentralbank[+] den Märkten irgendwann beugen muss, um tektonische Spannungen zu vermeiden. Es ist wie eine Art Gebet der Zinsreligion[+].

So läuft es auch mit der Inflation[+]. Behaupten in ihrer Glaubwürdigkeit schwergewichtige Ökonomen (Hohepriester oder Propheten), dass die Inflation[+] zunehmen wird, dann steigt bei den Rezipienten dieses Gebets („Hört und gebet hin”), die Nachfrage, denn sie glauben ja, dass es morgen teurer wird. Die steigende Nachfrage treibt dann aber die Preise, so dass das Stoßgebet wahr wird. Den entstehenden Knappheiten unterwirft man sich dann durch das Sparen, so dass sich so die Religion des zinstragenden Eigentums[+] mit der alten Bezeichnung 'Götzendienst' und dem modernen Namen 'Kapitalismus[+]' reproduziert.

Die Lösung ist die Abkehr von diesem perversen Glauben. Doch dazu fehlt es den Europäern bei den Themen Geld und Zins[+] an Mündigkeit und eigenem Urteilsvermögen[+]. Sie müssen vertrauen, weil sie keine Zeit[+] haben sich in die komplexe Materie einzuarbeiten. So werden sie Getriebene der orthodoxen[+] Propheten wie eine Herde Schafe und schließlich zu Opfern ihres mutwilligen Nichtwissens.

Entsetzlich und widerlich, dieses grausame Spiel in voller Bewusstheit der Folgen mit ansehen zu müssen.

Volkswirte erwarten aggressivere EZB[+]-Zinserhöhungen[+];

"Märkte werden erschüttert": Ökonom befürchtet stärkere Zinserhöhungen[+] als von den Märkten erwartet; Ricardo Reis, ein Wirtschaftswissenschaftler an der London School of Economics, rechnet damit, dass die US-Notenbank ihren Leitzins wahrscheinlich deutlicher als von Marktteilnehmern derzeit erwartet anheben und die Märkte damit zum Taumeln bringen wird. 23.01.2023
23. Januar 2023, 20:10:07
Ich kann bei bestem Willen nicht erkennen, was am Schrumpfen problematisch sein soll, wenn doch das Wachstum[+] das Problem ist. Allerdings meine ich vor allem das Schrumpfen bei den Reichen.

KfW[+] warnt vor "Ära schrumpfenden Wohlstandes"; Steht Deutschland vor einer wirtschaftlichen Zeitenwende? Die staatliche Förderbank KfW befürchtet: Wenn es keine Lösung für Probleme wie den Fachkräftemangel gibt, beginnt noch in diesem Jahrzehnt eine "Ära schrumpfenden Wohlstands".
23. Januar 2023, 18:56:40
Da ist die Rede von "Zins[+]-Stress[+]". Gemeint sind die Fremdkapitalkosten in den Unternehmen, die "fehlende Stuhlfäche".

Bafin-Bericht: Wen der Zins[+]-Stress[+] jetzt besonders trifft - WELT; BaFin-Chef Mark Branson gibt sich grundsätzlich optimistisch: Langfristig würden die von der Behörde beaufsichtigten Unternehmen von der Zinswende profitieren. Bis dahin könnte der schnelle Anstieg Unternehmen aber auch in Bedrängnis bringen.
23. Januar 2023, 17:03:01
Zwar bin ich keine Frau, doch teile ich hier diese Petition mit der Bitte um Unterzeichnung, weil ich von einer Bekannten erfahren habe, wie schmerzhaft diese Verwachsungen im Unterleib sind. Mensch ist zur Hälfte weiblich und zahlt daher für die bessere Hälfte selbstverständlich diesen Test, denn Vorsorgeuntersuchungen der Prostata werden ja auch solidarisch finanziert.

Hilf Tim Deutschmann, damit diese Petition weiter wächst[+]! 🚀; (English below) Erstellt von: Damaris Raab und Maike Sandmann Übersicht Endometriose ist eine Krankheit, von der ca. 10% aller Menschen mit Uterus betroffen sind. Zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und der Diagnose liegen aktuell durchschnittlich mehr als 10 Jahre. Bisher war diese nur mit dem invasiven Eingriff einer Bauchspiegelung unter Vollnarkose möglich. Nun gibt es einen neu zugelas
23. Januar 2023, 10:35:37
Mit dem Wechselspiel zwischen Konjunktur[+] und Geldpolitik[+] ist es wie beim Spiel 'Reise nach Jerusalem[+]': Das Missverhältnis zwischen der Anzahl der Stühle (Sinnbild für die wirtschaftliche Existenz) und der Anzahl Teilnehmer beim Spiel steigt mit der Höhe der Zinsen[+]. Während des Zyklus' ist nicht klar, wer pleite geht. Man merkt es erst, wenn die Musik aus geht. Notleidende Kredite heißt es, wenn klar wird: Da sind zu wenig Stühle.

Immobilienkredite über 175 Milliarden Dollar bereits notleidend; Immobilienkredite über 175 Milliarden Dollar sind bereits notleidend. Hier dazu eine ausführliche Marktanalyse von Bloomberg.

Querverweise auf 'Chronik-Einträge am 23.01.2023'

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