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Chronik-Einträge am 07.12.2022

(gesamte Chronik)
07. Dezember 2022, 17:25:52
ifo Präsident Clement Fuest über die Zukunftsaussichten des Industriestandorts Deutschland.
Einige Folien aus dem Vortrag. Quelle: L87gwEZbTTg auf YouTube.
Wie an den herauskopierten Folien oben ersichtlich ist, überlappt Clemens Fuests Baustellenanalyse mit meiner aus 2019, vgl. Eintrag vom 13.12.2019, wobei Fuest selbstverständlich andere Schwerpunkte setzt.

Das Geschäftsmodell Deutschland definiert er auf der 1. Folie. Auf der 2. erkennt man die Bedeutung der Kfz-Industrie für Deutschland. Auf der 3. Folie stellt Fuest fest, dass ein hoher Industrieanteil nicht (klar) mit BIP[+]-Wachstum[+] korreliert. Die letzten beiden herauskopierten Folien kommen aus dem Schlussteil von Fuests Vortrag, in dem er die Herausforderungen benennt.

Sehenswert.

Warum das Geschäftsmodell Deutschlands und Europas in Gefahr ist; https://www.ifo.de/veranstaltung/2022-12-05/das-geschaeftsmodell-deutschlands-und-europasMunich Economic Debate mit Prof. Clemens Fuest, Präsident des ifo In...
07. Dezember 2022, 15:48:52
Ich reiche einen Kommentar zu Habecks Plänen zur Neuausrichtung der Rahmenbedingungen für die Industrie nach (Artikel unten).

Lieber Herr XY1,

Klimaterroristen finden Sie vor allem unter den Anhängern und Akteuren von Blau-Schwarz-Gelb. Die Natur ist nicht für sich zur autonomen Teilnahme an der Menschwirtschaft fähig, sondern sie wird ausgebeutet. Bestenfalls kann das Austauschverhältnis als "schief" bezeichnet werden, wenn es überhaupt der Kategorie von mutualem Geben und Nehmen zurechenbar ist. Es reicht jedenfalls nicht aus, dass sich Menschen im Politischen für die Natur einsetzen, sondern unser Austauschverhältnis muss bilanziert und hinsichtlich der Folgen von Umwelteingriffen geregelt werden, wie andere Bereiche der Marktwirtschaft[+] auch.

Herrn Dr. XY2 schrieb ich neulich in diesem Zusammenhang:

[...] Wir sind uns bei einer Sache einig: Die Marktwirtschaft[+] bietet uns die besten Möglichkeiten[+] die Aufgaben zu bewältigen, die sich uns stellen. Wir haben es hier m.A.n. mit der Rückwirkung unserer menschlichen Emanzipation vom tierischen Dasein zu tun. Ich will nicht sagen, dass wir es zu weit getrieben haben, sondern: es geht (noch) besser. Und zwar so, dass die anderen Spezies nicht bloß auf ihren Nutzaspekt für den Menschen reduziert werden, sondern, wie es Kern der Würde ist, ihren Zweck[+] selbst bestimmen dürfen. Glauben Sie, dass es möglich ist, das Denken und Begreifen von Marktwirtschaft[+] zu erweitern und den Stoffaustausch mit den anderen Spezies, von dem wir trotz unserer Emanzipation immer noch abhängig sind, so zu gestalten, dass das Artensterben aufhört? Sie sind doch auch ein Verfechter der Individualität und Diversität. [...]

Klimaschutz als Marktwert: Habeck sieht Deutschland mit Plänen zur „grünen Industrie“ in einer Vorreiter-Rolle - WELT; Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sieht die politische Lenkung von Märkten als Schlüssel zu einer weltweiten Energiewende und besseren Klimaschutz an. „Ohne Politik gehen die Märkte nicht in die richtige Richtung“, so der Grünen-Politiker.
07. Dezember 2022, 13:32:52
Hier ist ein Bericht von Al-Jazeera, der der britischen Kolonialherrschaft eine unfassbare Zahl von Toten unterstellt. Ohne die Quellen gut einschätzen zu können glaube ich nicht, dass man sich in der Größenordnung der Kolonialverbrechen täuscht. Ich sehe auch mit Blick auf die chinesischen Expansionspläne die Notwendigkeit[+], dass Kolonialismus, gerade in der heutigen Form der finanziellen Kolonialisierung, enden muss, vgl. Eintrag vom 08.01.2020.

Das geht mit negativen Zinsen[+].

How British colonialism killed 100 million Indians in 40 years; The extraordinary mortality rates in India between 1880 to 1920 were no accident.

Querverweise auf 'Chronik-Einträge am 07.12.2022'

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