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Chronik-Einträge am 22.09.2022

(gesamte Chronik)
22. September 2022, 15:07:35
Das Artensterben ist noch bedrohlicher als der Klimawandel, weil da direkt unsere Nahrungsgrundlage bertroffen ist. Wir verstehen immer noch nicht, wie die Biomassepyramide im Detail stoffwechselt, sind aber munter dabei, große Löcher hinein zu reißen. Wir übersehen dabei, dass wir nur ein einzelnes Blatt am Baum des Lebens sind, doch den ganzen Baum abfackeln und zu kapitalistischem Zweck[+] verstoffwechseln.

Die Vielfalt verschwindet.; Die Vielfalt der Natur verschwindet. Aber gemeinsam können wir sie retten. Unterzeichnet jetzt die Petition an die Bundesregierung.
22. September 2022, 14:09:04
22. September 2022, 12:16:36
Diese Analogie[+] passt einfach. Das ist ein Ausschnitt aus einer Star Trek TNG Folge, bei der das Unternehmen in eine Art "Resonanzfalle[+]" gerät, aus der man nur "kontraintuitiv[+]" entkommen kann. Wichtig ist natürlich, wie sich Intuition[+] bildet und in welchen Situationen sie versagen muss, Eintrag vom 08.04.2020.

Einigkeit besteht darin, dass wir es bei der jetzigen Inflation[+] mit einem Angebotsschock bei einem Grundversorgungsgut zu tun haben, auf das nicht verzichtet werden kann, wenn man auf die Schwierigkeiten blickt, den Energiebezug umzustellen. Es ist also kein Nachfrageschock, der mit steigenden Guthabenzinsen bekämpft werden könnte, sondern ein Ereignis, das in Qualität und Intensität vielleicht an den Ölpreisschock in den 1970er Jahren erinnert. Da erleben wir jetzt also eine Inflationswelle[+], und es ist absehbar, dass sowohl die Gewerkschaften als auch die Zentralbanken[+] die Kosten für die Verfügungsrechte[+] an Fremdkapital (Schuldzinsen) und Arbeitskraft[+] (Löhne) nach oben treiben werden, um Inflationsausgleich[+] zu erreichen. Es ist absehbar, dass die Unternehmen und Betriebe es noch schwerer haben werden, die sich steigernden Kosten zu "absorbieren", sondern die Kosten an die Abnehmer weitergeben müssen, um überleben zu können. Es droht daher eine Art "Resonanzkatastrophe" mit unbekannter Dämpfungskonstante, WP über gedämpfte Schwingung.
Was passiert aber, wenn die Schuldzinsen negativ werden? Dann wird ja logischerweise ein Teil der Preissteigerungen von der Geldvermögenssteuer – denn nichts anderes sind die negativen Schuldzinsen "hinter den" Verwahrentgelten[+] – absorbiert. Die Resonanzkatastrophe und das korrelierte Drama bleiben aus.
Ausschnitt aus einer Lieferkette. Ein Unternehmer ist an die Märkte für die Edukte (1, Rohstoffe, Energie, ...), Arbeit[+] (2), Fremdkapital (3) und Abfall"beseitigung" (4) angeschlossen, die sich alle auf der Kosten- bzw. Ausgabenseite seiner Rechnung befinden. übersteigen die Kosten die Einnahmen, gerät das Kettenglied in existenzielle Gefahr und mit ihm alle nachfolgenden Glieder der Kette. Negative Schuldzinsen sind, anders gesprochen, negative Fremdkapitalkosten. Der Zins[+] fließt in das realwirtschaftliche Unternehmen hinein und dämpft ein Stück weit den Kostenschock.
Jetzt braucht es nur noch die Höhe der Energiekosten in der Volkswirtschaft insgesamt, um dann mit den Preissteigerungen die Höhe des Negativzinses bei 12 Billionen € Geldvermögen angeben zu können. Die Inflation[+] wird also in jedem Fall bezahlt werden, und mit Sicherheit wird es bei den Negativzinsen auch ein Drama geben. Wieviel ist uns denn der soziale Friede wert?

Querverweise auf 'Chronik-Einträge am 22.09.2022'

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