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Chronik-Einträge am 21.09.2022

(gesamte Chronik)
21. September 2022, 14:22:56
Der Bericht des RND über das Leben von Alexej Nawalny ist erschreckend, doch muss ich feststellen: In Deutschland wird mit politischen Gegnern nicht weniger zimperlich umgegangen. Z.B. werden unbequemen Zeitgenossen[+] die Kinder weggenommen und die Beziehung zwischen ihnen und ihren Kindern vergiftet. Die größten Opfer dabei sind die Kinder.

Amnesty: „Zutiefst verstörende Informationen“ über Haftbedingungen von Nawalny; Amnesty International rügt die Haftbedingungen des Kremlkritikers Alexej Nawalny als rechtswidrig. Es lägen „zutiefst verstörende Informationen“ aus der Strafkolonie, in der er gefangen gehalten wird, vor.
21. September 2022, 13:40:59
Schon etwas älter (2010), doch immer noch eine zutreffende Feststellung, hier von Horst Seehofer:

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

Der Kontext ist die Macht des Finanzsektors.
21. September 2022, 12:36:16
21. September 2022, 12:10:18
Putin verkündet eine Teilmobilmachung in Russland.
21. September 2022, 11:24:02
Scholzens Rede vor den vereinten Nationen.
21. September 2022, 11:02:21
Auch der Autor des folgenden Artikels Henrik Müller sieht Europa politisch und ökonomisch auf wackeligem Boden. Er betont die Erfolge rechtsextremer Parteien bei den Wahlen, die uns an die 1930er Jahre erinnern, in denen die Zinsen[+] ähnlich niedrig waren und ähnlich hilflos mit der Liquiditätsfalle[+] umgegangen wurde.

Angriff auf die Demokratie: Es kann noch viel schlimmer kommen - Kolumne; Ob Ukrainekrieg oder Wirtschaftskrise: Bislang sind viele üble Vorhersagen aus dem Frühjahr nicht eingetreten. Ein Grund zur Entwarnung ist das leider nicht.
21. September 2022, 10:32:22
Fazit des folgenden Artikels von Thomas Fricke: (1.) Die steigenden Zinsen[+] sind nicht nur nutzlos, sondern Gift, u.a. weil sie die Kosten für die Unternehmen zusätzlich erhöhen und empfindliche Frustrationen bei jungen Existenzgründern erzeugen,... (Zitat)
Die Notenbanker sorgen ja nicht direkt für langsamer steigende Preise – wie auch? Die Wirkung geht, um es mal etwas unumwundener auszudrücken, vor allem so, dass möglichst viel Schaden angerichtet wird – indem Kredite teurer werden, Firmen in die Überschuldung gehen, junge Paare sich den Kredit für das Eigenheim nicht mehr leisten können und die Währung nicht so stark abwertet, was wiederum den Exporteuren in ohnehin schwieriger Lage noch mehr zu schaffen macht.

Nicht als Selbstzweck, klar, sondern damit Anbieter vor lauter Absatzschwäche nicht mehr umhinkommen, ihre Preise im Zweifel wieder zu senken. Was so natürlich kein Notenbanker sagen würde. Womit wir aber beim selben Befund sind wie oben: Die höheren Zinsen[+] führen zu allem, nur nicht dazu, jene Gas- und Stromteuerung gezielt zu bremsen, die neben etlichen Nachwirkungen der Corona[+]-Lockdowns für den ganz großen Teil der Inflation[+] verantwortlich ist.

EZB[+] und Politik im Kampf gegen die Inflation[+]: Heilloses Kurieren von Symptomen – Kolumne "Die Rechnung, bitte!"; Regierung und Notenbanker setzen darauf, den Preisschock mit Geldzahlungen und steigenden Zinsen erträglicher zu machen, statt die Ursachen zu beheben. Das wird nicht gut enden.
... und es braucht (2.) einen Preisdeckel bei den betroffenen Versorgungsgrundgütern.

Mein Fazit: Die Zentralbank[+] versucht durch Erzeugung einer Rezession die Nachfrage nach den von der Inflation[+] unmittelbar betroffenen Versorgungsgrundgütern auf die Höhe des verringerten Angebots zu zwingen. Die Kollateralschäden dieser Vorgehensweise werden in Kauf genommen, obwohl die meisten Ökonomen wissen, dass wir uns in der terminalen Phase des kapitalistischen Prozesses befinden, die seit 6.000 Jahren bisher immer in einem Zusammenbruch des Systems übergegangen ist. Da wird sich die Frustration junger Menschen aufgrund ihrer geplatzten Träume kombinieren mit der Wut von insolventen Unternehmern und Rentnern, die sich um ihre zurückgelegte Lebensarbeit betrogen sehen und Menschen, die arm sind trotz Arbeit[+]. Die 13,8 Millionen Armen werden sich zu Wort melden und ihrer Wut Ausdruck verleihen. Man wird die Regierung verantwortlich machen und vergessen, dass wir alle mehrheitlich immer noch mit dem Zinsnehmen[+] einverstanden sind, absolut verantwortungslos und geschichtsvergessen!

Querverweise auf 'Chronik-Einträge am 21.09.2022'

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