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Chronik-Einträge am 29.07.2022

(gesamte Chronik)
29. Juli 2022, 17:29:09
Ich kommentiere Lukas Scholles Video über die Ungleichheit:

Neben der Unterscheidung von Bestands- und Flussgrößen (Vermögen sind Bestandsgrößen, Einkommen und Ausgaben sind Änderungen von Bestandsgrößen, also Flussgrößen) ist die sorgsame Trennung und Unterscheidung von Eigentum[+] und Besitz[+] noch wichtiger!

Pierre-Joseph Proudhon[+], 'Theorie des Eigentums[+]', lässt grüßen!

Man kann selbst mit progressiven Einkommenssteuern, wie Piketty et al sie vorschlagen, die an 100 % heran reichen aber darunter bleiben, die Zunahme der Ungleichheit dämpfen aber nicht umkehren. Will man die Zunahme der Vermögensungleichheit bekämpfen, so muss man Vermögen besteuern. Dazu gibt es keine Alternative. So einfach ist das.

Dann aber besteht ein logischer Widerspruch zum Zinsnehmen[+], denn der Zins[+] in allen seinen Formen (Spar-, Miet-, Pachtzins[+], Lizenz-, Leih- und Nutzungsgebühr im Allgemeinen) ist ja nichts anderes eine Art "private Subvention" des Vermögens. Den Zins[+] bekommen nur diejenigen, die schon Eigentum[+] bzw. Vermögen haben, zahlen müssen ihn Besitzer[+], also Kreditnehmer, Mieter, Pächter, usw..

Wer außerdem die Vermögensbesteuerung beim Eigentum[+] an Geldvermögen in die Tat umsetzt, der beginnt logischerweise mit Negativzinsen auf Guthaben.

Werden dann nach geeigneten Maßnahmen (u.a. Umlaufsicherung[+], Anhebung des Mindestreservesatzes[+] auf 100 % zur Verhinderung von Inflation[+], TPI und Reformen der Marktwirtschaft[+], z.B. Ausweitung des Vorkaufsrechts bei Miet- und Pachtsachen) die Kreditzinsen negativ, dann hat man eine marktwirtschaftliche[+], also mit Artikel 2 Abs. 1 GG verträgliche Form der Vermögensbesteuerung - das logische Gegenstück zum Kapitalismus[+], das eben kein Sozialismus[+] ist!

Was tun gegen EXTREME Ungleichheit? | mit Martyna Linartas; Ungleichheit ist ein Problem - in Deutschland wie in anderen Ländern. Allen voran ist das Vermögen ungleich verteilt. Damit gehen Macht über Investitionsents...

Querverweise auf 'Chronik-Einträge am 29.07.2022'

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