Konditionierung

[Einleitung]

Führt das begehrende Handeln des Gesamtorganismus zu einer Ausschüttung von Glückshormonen (Dopamin) bewirkt dies in einem Lernvorgang, der auch positive Rückkopplung (englisch positive feedback) genannt wird, eine Verstärkung der neuronalen Verbindungen, welche an der Gesamthandlung beteiligt sind. Sowohl die Reizschwelle (auch Hemmschwelle) wird abgesenkt, die Aufmerksamkeit wird also bis zur Vigilanz in Bezug auf das Reiz auslösende Objekt der Begierde gesteigert, als auch genau jene Handlungsabläufe werden optimiert, die zur Belohnung geführt haben (Lernvorgang).

Links die Visualisierung des Begehrens von Geld von Brian Knutson, Universität Stanford. Ein wesentliche Erkenntnis des Vortrags ist, dass es „normal“ ist, Geld zu begehren. Fragen Sie sich selbst: Könnte dieses Verhalten nicht auch anerzogen worden sein? Rechts Konditionierung im Tierexperiment.
Der subjektive Wert einer konditionierten Handlung in Bezug auf ein Objekt der Begierde ist messbar als die mittlere Feuerrate der Neuronen des Nucleus Accumbens.

Ein der Konditionierung zugeordnete Bereich im Gehirn ist das ventrales Tegmentum von dem angenommen wird, dass seine Funktion der Vorhersage (Projektion) einer zukünftigen Belohnung dient[1].

Bewertung und Belohnung
Messungen mit der Methode der funktionellen Magnetresonanztomographie zeigen, dass das ventrale Tegmentum auch bei einem Raucher aktiv ist, in dem der Wunsch nach der nächsten Zigarette aufsteigt.

Referenzen / Einzelnachweise