Aktuelles (Blog)

30. April 2017

Loriot und Andreas von Bülow


Loriot (Vicco von Bülow) 1979 zu den Medien und Andreas von Bülow etwa 2015.

Literatur als Spiegel der Wirklichkeit - versteckte Wahrheiten und Prophezeiungen bei Jules Verne

Zwei Passagen aus Jules Vernes (* 8. Februar 1828 in Nantes; † 24. März 1905 in Amiens) „In 80 Tagen um die Welt“:

  1. „Wollt Ihr die totale Seefahrt?“
  2. Pyramiden und Kolonialreiche unter französischer Führung.
Oben: Ein Vorläufer von J. Göbbels Wollt Ihr den totalen Krieg? und Unten: Anspielung auf kapitalistische Macht-Verhältnisse?

Bild der altägyptischen Göttin Maat.

29. April 2017

Über das Maat-Prinzip, die Steuermanns-Kunst, die moderne Kybernetik und über die Erschaffung von Himmel und Erde, Jakobs Traum, das Strukturmodell der Psyche von Sigmund Freud und über die Stufenleiter der Produktion von Karl Marx

Nach meinen vorherigen Ausführungen über die Zusammenhänge zwischen altägyptischer Theologie und jüdischer und christlicher Theologie möchte ich nun noch einige Ergänzungen machen, die bis in die Neuzeit zu reichen scheinen.

Der altägyptische Gott Schu steht für

  1. Leere und
  2. Aufsteigen.

Oben: der sog. Marshmallow-Test, ein sozial-psychologisches Experiment zum Belohnungs-Aufschub und unten: sein Erfinder Walter Mischel.

Wenn man sich an das Monopoly Spiel oder das Risiko Spiel erinnerst, dann weißt Du, dass der Besitzstand zum nächsten Zeitpunkt sich aus dem Besitzstand des vorherigen Zeitpunktes durch wahrscheinliche Umverteilung ergibt. Die Wahrscheinlichkeit eines Zuwachses des Besitzstandes wächst mit der Größe des Besitzstandes (Ponzi-Schema/Schneeballsystem). Der Zufall in Kombination mit den wahrscheinlichen Zuwächsen bestimmt den Besitzstand zum nächsten Zeitpunkt. Im Verlaufe des Spiels kristallisiert sich ein Monopol, ein Monarch heraus, welche(s/r), gemessen an der Größe seines Besitzstandes, aufsteigt.

Im realen Spiel des Kapitalismus geschieht dieser Aufstieg durch Einsparungen bzw. Rationalisierung, also der Entdeckung von die Produktion optimierenden Wissens, die Schlange (Apophis) sagte, der Apfel mache klug, Genesis 3.

  1. aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! (3: Trinität?)
  2. Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, (4: Kreuzigung, Ängste, Cherubim?)
  3. sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. (5: Opfer, Hingabe an das Kapital? 3. Buch Mose, 1-5?)

Im Alten Testament, der Torah findet sich eine Metapher, die „Jakobs Traum“ genannt wird. In Jakobs Traum ist eine Leiter aufgerichtet auf der Erde, die bis in den Himmel reicht. Auf der Leiter steigen Engel auf und ab. Die Jakobsleiter wird in der Genesis beschrieben, also vor dem Buch Exodus.

In der altägyptischen Genesis erschafft der Gott Schu Himmel ( Nut ) und die Erde ( Geb ).

Das Strukturmodell der Psyche nach Sigmund Freud teilt die Seele in Über-Ich, Ich und Es auf.

Unzweifelbar ist das Über-Ich dem Himmel zugeordnet und das Es der Erde.

Friedrich Nietzsche sagte, dass das Draht-Seil gespannt ist zwischen dem Tier und dem Übermenschen. Man sagt, der Mensch sei „irgendetwas zwischen Gott und Tier“.

Übersetze ist interpretativ die altägyptische Mythologie in die Neuzeit, finde ich, dass man auf der „Stufenleiter der Produktion“ von Karl Marx, Das Kapital, Band 1, der Leiter in Jakobs Traum, durch Rationalisierung aufsteigt.



Oben: Das Maat-Prinzip, die „Steuermanns-Kunst“ (Kybernetik), Mitte: die alt-ägyptische Göttin Maat, unten: Tefnut.
Mehr noch: Das altägyptische Maat-Prinzip ist wohlmöglich ein Vorläufer der sogenannten Steuermanns-Kunst, der Kybernetik. Die altägyptische Göttin Maat steht darin für das Prinzip der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der (weltlichen) Ordnung.

Ist nicht anscheinend Religion auch ein großes Manöver (aus französisch manœuvre, zu mittellateinisch manuopera „Handdienst“) und Puppenspiel, um vom wesentlichen Mechanismus der Zivilisation, dem Zins abzulenken und dabei trotzdem den Kahn in die richtige Richtung zu lenken?

28. April 2017

Sekten-Alarm bei ARD / ZDF!

In diesen Zeiten sollte man die nackte Information von der Emotion trennen.

Was der Herr Christian von Rechenberg hier so sagt ist alles richtig, doch ist es eben nur die eine Hälfte der Wahrheit und die emotionale Botschaft in Bezug auf die negativen Zinsen ist eindeutig negativ.

Er sagt z.B. nichts darüber, dass es mit negativem Zins auch Negativ-Zins-Kredite geben wird und vor allem Erleichterungen bei der Kreditvergabe.

Wer also immer noch nicht gemerkt hat, dass wir von einer Art Sekte unterwandert sind, die wirklich alles daran setzt, uns die Beendigung des Kapitalismus madig zu machen, der hat hier den Beweis, denn der edle Herr redet ausschließlich von negativen Spar-Zinsen, jedoch nicht von der Folge, nämlich den negativen Kredit-Zinsen und der daraus resultierenden Umverteilung von reich zu fleißig!

Christian von Rechenberg ist wohl ein Templer oder ein Freimauerer, jedenfalls gehört er bewusst oder unbewusst zu „Positiv-Zins/Kapitalismus-Sekte“.

Negativzins, Bargeldverbot und Mietpreise

Hier gibt's jetzt mal (wieder) einen Crashkurs mit dem Zentrum Mietpreisentwicklung in Bezug auf den fundamentalsten Mechanismus der Ökonomie, nämlich den Zins.

These: Die „Abzinsbarmachung“ von Bargeld oder das Bargeld-Verbot und der Negativzins ist eine effektive Mietpreis-Bremse, die ohne direkte Eingriffe in die Preisbildung auskommt und sogar zu einem Absinken der Mieten führt.

Beweis

Wie jeder weiß, entstehen auf Märkten, wenn sie frei sind, die Preise durch Angebot und Nachfrage. Steigt die Nachfrage oder sinkt das Angebot, dann steigt der Preis. Sinkt die Nachfrage oder steigt das Angebot, dann sinkt der Preis. Nun sind die Märkte im Kapitalismus, also bei positivem Zins, Max Weber, niemals ganz frei, doch ist der oben beschriebene einfache Preisbildungs-Mechanismus immer noch grundlegend.

In Bezug auf Wohnraum bedeutet das also, dass die Preise sinken, wenn mehr Wohnraum frei wird oder zur Verfügung gestellt wird, wenn also das Angebot steigt. Die andere Möglichkeit für Preissenkungen bei der Miete ist, dass die Nachfrage sinkt. Das Angebot steigt, wenn mehr Mietwohnungen gebaut werden. Die Nachfrage sinkt, wenn mehr Menschen in ihr Eigenheim ziehen und nicht mehr auf Mietraum angewiesen sind.

Jetzt zu den Zinsen.

Die Geld-Politik von Mario Draghi zielt darauf ab, die Einlage/Spar - Zinsen ins Negative zu drücken. Nehmen wir der Einfachheit halber an, dass das Bargeld weg ist oder verboten oder abzinsbar, wie jedes Guthaben auf einem Bankkonto auch. Unter dieser Annahme kann der Geld Vermögende sein Geld nicht mehr vom Bankkonto abheben, oder überhaupt der Abzinsung entziehen, wenn die Bank die Zinsen auf seinem Konto ins Negative setzt, weil sie von der Zentralbank dazu gezwungen ist. Dies ist ein Umstand, der jetzt schon zumindest für Guthaben ab 100.000 € immer mehr zur Regel wird und sich auch irgendwann auf kleinste Guthaben ausdehnen wird.

Was können also alle Geldvermögenden machen, wenn die Sparzinsen bzw die Guthaben-Zinsen auf dem Konten negativ werden?

Sie können versuchen, Kreditnehmer zu finden, die weniger Zins nehmen als die Bank. Auf diese Art und Weise kommen Negativzins-Kredite zustande. Der Geld-Vermögende, dessen Bank -2% Zins festsetzt, ist ja froh, wenn er einen Kreditnehmer findet, der für den Kredit nur -1% Zins festsetzt. Sind die Zinsen also negativ, dann ist also das gesamte Geld unter einer Art Investitions Zwang und die Tendenz geht dahin, dass Kredite negative Zinsen haben. Wenn man noch ein wenig länger darüber nachdenkt, vor allem über die Frage, ob die Wahrscheinlichkeit, dass Kredite zurückkommen, wenn die Zinsen im ganzen Währungsraum negativ sind steigt und wie das mit der Bonität eines Kreditnehmers zusammenhängt und sich darauf auswirkt, dann stellt man fest, dass mehr Menschen an Kredite kommen und überhaupt die Investitionstätigkeit massiv ansteigt, das Kredit-Ausfallrisiko jedoch zurück geht, weil das Geld in die Kreisläufe der Wirtschaft gepumpt wird und darin geradezu herumschwirrt.

In Bezug auf die Eingangsfrage, wie sich die negativen Zinsen auf die Mietpreise auswirken werden, ist nun Folgendes festzustellen. Die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Mietraum erzeugt wird, wenn die Zinsen negativ werden, steigt massiv an, je negativer der Zins. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Menschen ihr Eigenheim mit einem Negativzins-Kredit selbst bauen mit negativerem Zins an. Beides, nämlich Erhöhung des Angebots und das Absinken der Nachfrage wird die Mietpreise senken.

Eine effektivere Mietpreisbremse ist also die Intensivierung der Negativzins-Politik und die Abschaffung oder Abzinsbar-Machung des Bargelds. Das Bargeld-Verbot oder seine „Abzinsbarmachung“, was den Negativzins erst möglich macht, führt mit der Zeit sogar zu einem Absinken der Mieten, quod erat demonstrandum.

27. April 2017

Ein Urbild der Spaltung zwischen Herz und Verstand, Bauch und Ratio

Wichtig für die Interpretation des folgenden Bildes ist zu wissen, dass die alten Ägypter dachten, dass das Herz der Sitz des Denkens ist und der tieferliegende Bauch die Gefühle hervorbringt. Heute weiß man, dass Denkprozesse im Gehirn stattfinden und der Anschluss zum Körper über das vegetative Nervensystem gelegt ist. Das Bild zeigt die Aufspaltung eines großen weiblichen Körpers, der ein Sinnbild für die Untertänigkeit und Schaffenskraft der menschlichen Seele ( die Kuh und die Taube im RT-Modell oder für Isis ) sein könnte durch den Gott Schu.

Aus dem WP-Artikel über Schu: „Schu ist eine Gottheit aus der ägyptischen Mythologie. Sein Name bedeutet möglicherweise „Leere“ oder „Der Aufsteigt“. Er ist sowohl Gott der Luft als auch Gott des Sonnenlichtes.[1] Schus Beiname ist „Leben“.“

Schu, die Figur unter dem Körper mit der Feder auf dem Kopf, steht symbolisch für

  1. Leere und
  2. Aufsteigen.
Ich vermute, dass mit Leere das Fasten und die (christliche) Askese, im weitesten Sinne also das Sparen, gemeint ist und dass der Aufstieg durch die Belohnung bzw. die „Nicht-Bestrafung“ in Form des Zinses gemeint ist.

Die Behauptung ist also: Die Gruppe der Sparer betet den Gott Schu an und erzwingt damit die Askese der Gruppe der Kreditnehmer.

Wer die Leere, also die „Nicht-Konsum“ aushält, der steigt auf.

Im Umgang mit Geld hat man ja zwei Möglichkeiten: Konsumieren oder Sparen. Wer konsumiert, der stillt seine Bedürfnisse und tut etwas „für den Bauch“.

Im Kapitalismus steigt dadurch der Konsument ab, denn in den Preisen ist der Kreditzins im Kapitalkosten Anteil enthalten. Wer konsumiert, zahlt also Zins. Wer jedoch spart, der steigt auf und tut etwas für den Verstand bzw die Ratio.

Der Mensch und überhaupt das Leben und die Natur (wird) durch das Sparen rationalisiert, zu einem Bio - Roboter umfunktionalisiert, bzw. zu einem lebenden Toten, einer Mumie oder einem Pharao.

Insgesamt erzeugt das Sparen eine Spaltung im Menschen, überall in der Gesellschaft und zwischen der Zivilisation ( Osiris ) und der übrigen Natur ( Seth ), bei der den Menschen oben in der Pyramide durch Gier und Anreiz, für die Menschen unten durch Zwang und Bestraf(f)ung.

Das ist wahrscheinlich in diesem Bild dargestellt.

26. April 2017

Max Weber reloaded: der Kapitalismus, die altägyptische Theologie, das Judentum und Christentum

Eine Aufsatz-Skizze

Am Sonntag war ich im Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim. Dort gibt es gerade eine Ausstellung über das alte Ägypten. In Lübeck gibt es eine Austellung zur Geschichte der Hanse im europäischen Hanse-Museum. Ich empfehle, die Ausstellung rückwärts zu durchschreiten, dann weiß man am Anfang gleich den Grund von allem und versteht mehr.

Die Aufsatz-Skizze vorweg nehmend und motivierend möchte ich hier sagen: Ich kann nur jedem raten, sich einmal mit altägyptischer Theologie und den Schöpfungs Mythen zu beschäftigen, wenn man die Wurzeln des Kapitalismus verstehen will. Allem Anschein nach sind bereits in der altägyptischen Theologie alle Elemente des Judentums und des Christentums vorhanden. Aber genau das ist ja auch zu erwarten, denn schließlich hat Israel 400 Jahre, nämlich von 1700 bis etwa 1300 vor Christus, in Ägypten gelebt. Die Geschichte, die Religion, die Mythen und die Texte bauen also aufeinander auf.

In Exodus, dem 2. Buch Mose steht, dass Mose, der die fünf Bücher der Tora aufschrieb, dort lebte wie ein Sohn des Pharaos. Es ist also (logischerweise) davon auszugehen, dass Mose nicht nur mit den ägyptischen Schöpfungsmythen und der ägyptischen Theologie vertraut war, sondern sie regelrecht in sich trug. Er sprach auch (zunächst) nicht die Sprache seines Volkes, sondern brauchte Aaron als Mittler um zu Israel zu sprechen. Insofern enthält wahrscheinlich die Genesis, also das erste Buch Moses, eine Mischung aus altägyptischen und hebräischen Schöpfungsmythen.

Als ich in dem Museum war und auf die Ausstellungsstücke, die Texte und Bilder blickte, da kamen mir unzählige Gedanken, die ich jetzt hier einmal ein wenig sortieren muss. Zunächst die unsortierten Gedanken. Wer etwas damit anzufangen weiß, der möge doch bitte per Email kommentieren.

Schu

Der altägyptische Gott Schu steht für

  1. Leere und
  2. Aufsteigen.
Darstellung des altägyptischen Gottes Schu
Schu ist „Der, der aufsteigt.“. Das Symbol für Schu ist das eines Löwen, eines der vier Gesichter der Cherubim, die das Paradies bewachen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schu

JHWH

JHWH heißt u.a. „Ich werde sein, der ich sein werde.“ (2. Buch Mose, 3:14).

https://de.wikipedia.org/wiki/JHWH

Das Sparen

Das Sparen ist eine Vorsorge in der Gegenwart für die Zukunft. Sparen bedeutet in der Gegenwart nicht zu konsumieren, um in der Zukunft, nach einem Jahr, oder eben wann das gegebene Darlehen ausläuft, den Zins zu bekommen. Im weitesten Sinne ist der „Nicht-Konsum“ eine Form der Askese, des Fastens oder eben das Aushalten einer Leere (1. Bedeutung von Schu). Zur Belohnung bekommt der Asket, der Sparer, Zins und steigt in der Vermögens-Pyramide auf (2. Bedeutung von Schu). Wer also die Leere aushält, steigt auf.

Einige Superreiche sehen auch aus wie Pharaonen, z.B. George Soros und wer z.B. die Geschichte der Gebrüder Aldi (Albrecht) kennt, der weiß, dass diese beiden Unternehmer gelebt haben wie Mönche. Sie haben alle Gewinne, die sie aus ihrem Imperium generierten immer wieder reinvestiert und fast nichts für sich zurückbehalten. Mithilfe der Zinsen wuchsen sie und wuchsen. So stiegen sie auf.

Übersetzungen des griechischen Wortes tokos: Zins und Gebären.
Nach unterschiedlichen Meinungen begann das Prinzip der Zins-Nahme vor etwa 6000 Jahren. Jedenfalls findet man schon in den Texten der Sumerer Wort für Zins. Das griechische Wort tokos hat zwei Bedeutungen, Zins und das Gebären oder auch Wehen-Tätigkeit (Kardio-Toko-Graphie) CTG.

Laut jüdischem Kalender befinden wir uns heute im Jahr 5777. Da es aber auch ältere Zeugnisse altägyptischer Kultur gibt, muss man den „Anfang der Welt“ bzw. den Beginn des Kapitalismus eventuell noch weiter zurückdatieren.

Die heutige Bezeichnung für das Prinzip positiver Zinsen lautet Kapitalismus, doch wird wird wie schon immer seit Anbeginn der Welt nicht nurt Geld verliehen, sondern auch Land (der Zins heißt Pacht), Häuser (Miete) und Fertigungs-Wissen bzw. Patente (der Zins heißt Lizenzgebühr).

Evtl. Bezug nehmend auf die Bedeutung von JHW, denn wer weiß schon wie er es genau meinte, sage Mario Draghi, der Zentralbanker der Eurozone, sozusagen der oberste Geld - Schöpfer:

„It will be enough.“
500 Jahre nach Luthers Reformation schlägt Mario Draghi Reformen vor und drückt die sog. Leit-Zinsen auf 0% mit der Aussicht auf die von Jesus zum ersten Mal vorgeschlagenen negativen Zinsen. Doch warum tut er das?

Der Übergang des Pharao ins Jenseits. 10 Stufen sind oben zu sehen, Stufe 11 und 12 unten links, das Wiegen des Herzens in der Mitte, wo rechts Anubis mit dem Symbol von Schu, die Feder für Leere das Gewicht des Herzens aufwiegt. Rechts wartet das Tier Ammut hinter dem Gott des Wissens und der Weisheit Thot. Die Schlange in der Genesis sagte, der Apfel mache klug. Interessant ist die Verbindung zwischen dem Malzeichen des Tieres in der Johannes-Prophezeihung 666 und Ammut. Ammut ist eine Gefährtin von Osiris (Kultur-Raum) Ist das Herz leicht genug, steigt das Herz des Pharaos in den Himmel auf.
Der Mumifizierungs-Prozess eines Pharaos hat laut Auskunft des Totenbuchs des Amenemhat 13 Stufen. Beim Übergang von der 12 zu 13 Stufe wird das Herz des Pharaos von der Göttin Anubis gewogen und bestimmt, ob es leicht genug ist für einen Aufstieg in den Himmel. Ist vielleicht das Gewicht des Herzens des gestorbenen Pharaos auch ein Maß für das von ihm im Laufe seines Lebens akkumulierte Kapital, welches zum Zeitpunkt des Todes noch im Umlauf ist, dessen (Negativ-) Zins also noch kommt?

Das Wort Isis ist verwandt mit Ištar, woher das deutsche Wort Ostern (engl. easter) kommt.

Ostern ist der Tod und die Wiederauferstehung von Jesus (lat. iesus).

Kapitalismus hat das Prozess-Muster der schöpferischen Zerstörung. S. Freud unterscheidet die menschlichen Fundamental-Triebe Libido und Destrudo (lat. destruiere = zerstören). Jesus ist der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

„Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige. “ (Offenbarung 1:8)





1. u. 2. v. oben: Darstellungen von Ištar, unteren 3: Darstellung von Isis.
Ištar (Isis?) ist die Göttin des Sex (Anfang, Erstes, Leben) und des Krieges (Ende, Letzes, Tod). , woher das deutsche Wort Ostern kommt, ist evtl auch verwandt mit der altjüdische Gottheit Aschera. Zitat aus dem Wikipedia Artikel zu Aschera:

„Aschera wurde ikonographisch mit der Göttin des Qudschu-Typs (qdš) identifiziert. Diese hält in ihren abgewinkelten Armen Schlangen und Papyrus- oder Lotosblüten als Symbole der Fruchtbarkeit.“

Interpretation: Aschera ist die (vergessene) weibliche Hälfte von JHWH, die weibliche, linke Hälfte und Hand Gottes.

Die ersten beiden Hauptsätze der Thermodynamik sind als der natürliche negative Zins interpretierbar, der im Volksmund auch

„Der Zahn der Zeit.“
genannt wird. Theologisch, mit Hinweis auf den Sündenfall könnte dieser Satz interpretiert werden als
„(Nur) Gott nimmt Zins.“
Vor der mythologischen Schöpfung hat der Mensch also in einer „Negativzins-Ökonomie“ gelebt.

Das Wort Ökonomie bedeutet „Haus-Bestimmung“ oder auch „Haus-Verwaltung“. Die Negativzins Ökonomie hat das Leben erst hervorgebracht. Der Sündenfall markiert also den Moment, an dem der Mensch sich dazu entschied, selbst Gott zu werden und über die Natur und die Schöpfung (Anch) zu herrschen. Mit Hilfe des Zinses wurde der Mensch selbst zum Schöpfer.

Das Symbol der koptischen Christen für das christliche Kreuz ist ein Symbol der altägyptischen Mythologie mit dem Namen Anch. Das Symbol ähnelt sehr stark dem gekreuzigten Jesus mit einem Heiligenschein. Jesus ist das Kind Gottes und eine Hingabe an diesen Gott so wie die Frauen die Kinder gebären.

Das Anch-Symbol.
In den Namen mancher Pharaonen taucht das Wort auf, z.B. in Tut anch amun. In altägyptischen Darstellungen von Göttern / Götzen tragen die Figuren oft in der rechten Hand das Anch-Symbol. Anch ist ein Symbol für die Schöpfung, die Fruchtbarkeit und für die Hingabe des neuen Lebens an Gott. Das Festhalten des Anch-Symbols bedeutet vielleicht, dass der Mensch die Schöpfung kontrolliert.
Vor der Kreuzigung und der Wiederauferstehung hat Jesus, der Sohn Gottes, 40 Tage lang vor Ostern gefastet!

Im ersten Buch Könige im Kapitel 13 befindet sich so etwas wie die Krisentheorie des damaligen Kapitalismus. In Kapitel 13 ist unter dem Priester Jerobeam von einer „Starre der Hand des Hohe-Priesters“ die Rede im Gespräch mit einem Mann Gottes, der eine Spaltung des Altars prophezeit. (1. Buch Könige, Kapitel 13)

  1. Und siehe, ein Mann Gottes kam von Juda auf das Wort des Herrn hin nach Bethel, während Jerobeam noch auf dem Altar stand, um zu räuchern.
  2. Und er rief gegen den Altar auf das Wort des Herrn hin und sprach: Altar, Altar! So spricht der Herr: Siehe, es wird ein Sohn dem Hause David geboren werden mit Namen Josia; der wird auf dir schlachten die Priester der Höhen, die auf dir räuchern, und wird Menschengebein auf dir verbrennen.
  3. Und er gab an dem Tag ein Wunderzeichen und sprach: Das ist das Zeichen dafür, dass der Herr geredet hat: Siehe, der Altar wird bersten und die Asche verschüttet werden, die darauf ist.
  4. Als aber der König das Wort von dem Mann Gottes hörte, der gegen den Altar in Bethel rief, streckte er seine Hand aus auf dem Altar und sprach: Greift ihn! Und seine Hand verdorrte, die er gegen ihn ausgestreckt hatte, und er konnte sie nicht wieder an sich ziehen.
  5. Und der Altar barst und die Asche wurde verschüttet vom Altar nach dem Wunderzeichen, das der Mann Gottes gegeben hatte auf das Wort des Herrn hin.
  6. Und der König hob an und sprach zu dem Mann Gottes: Besänftige doch den Herrn, deinen Gott, und bitte für mich, dass ich meine Hand wieder an mich ziehen kann. Da besänftigte der Mann Gottes den Herrn, und der König konnte seine Hand wieder an sich ziehen, und sie wurde, wie sie zuvor war.
  7. Und der König redete mit dem Mann Gottes: Komm mit mir heim und labe dich; ich will dir ein Geschenk geben.
  8. Aber der Mann Gottes sprach zum König: Wenn du mir auch die Hälfte deines Hauses geben wolltest, so käme ich doch nicht mit dir; denn ich will an diesem Ort kein Brot essen noch Wasser trinken.
  9. Denn so ist mir geboten durch des Herrn Wort: Du sollst kein Brot essen und kein Wasser trinken und nicht den Weg zurückgehen, den du gekommen bist.
  10. Und er ging einen andern Weg und kehrte nicht auf dem Weg zurück, den er nach Bethel gekommen war.

Zum einen ist wahrscheinlich der Kapitalismus der starke Arm oder auch die rechte Hand Gottes, zum anderen bezeichnet man heutzutage die Krise des Kapitalismus mit den Worten

„Wir erleben eine zirkuläre Stagnation (Starre) aufgrund eines Überhangs von Ersparnissen.“
Der Mann Gottes sagte, dass er nicht auf dem gleichen Weg zurück kehren können wie auf dem, auf dem er gekommen war. Der Mann Gottes wird später von einem Löwen getötet, als er auf einem Esel davon reiten will. Der Tod des Mannes auf seine Inkonsequenz zurückgeführt, da er die Gebote seines eigenen Gottes missachtete, nicht zu essen wohin er kam und nicht auf dem gleichen Weg zurück zu kehren.

Jesus ist auf einem Esel nach Jerusalem eingeritten, Markus 11:[1-10], Lukas 19:[28-40]. Ist diese Textstelle ein Vorläufer des Fastens Jesu und seiner Kreuzigung und schließlich eine Mahnung, konsequent zu sein bis in den Tod? Jesus hatte 12 Jünger und die Suche ist die nach dem 13.

Die Rückseite des 1 Dollar Scheins.
Auf dem 1 $ Schein ist eine Pyramide abgebildet, die 13 Stufen hat. Über der Pyramide wacht das allsehende Auge des Horus wie eine Sonne über dem Himmel. Lucifer ist der Licht - Macher. Im 1. Buch Könige im Kapitel 8, der Erbauung des Tempels Salomon heißt es:
  1. Da sprach Salomo: Die Sonne hat der HERR an den Himmel gestellt; er hat aber gesagt, er wolle im Dunkel wohnen.
  2. So habe ich nun ein Haus gebaut dir zur Wohnung, eine Stätte, dass du ewiglich da wohntest.

So. Nun setzen wir das Puzzle mal zusammen...
Es geht hier seit über 6.000 Jahren oder länger schon nur um die Zinsen und wie man damit herrscht. Vermutlich Religion im Allgemeinen, altägyptische Theologie, Judentum, Christentum und die Schöpfungsmythen hängen alle damit zusammen. In Wahrheit ist also die Religion so etwas wie das Spiegelbild der Ökonomie oder eine Art geistig moralische Bedienungs-Anleitung für den Kapitalismus.

Begriffe wie das Diesseits, das Jenseits, Wiederauferstehung, Leben nach dem Tod, der Heilige Gral usw., findet man, wenn man nur über positive und negative Zinsen nachdenkt, denn das habe ich getan und tue ich seit zwei Jahren und habe all das hier gefunden.

Wer also über den Zins und seine Geschichte nachdenkt, der betreibt so etwas wie Archäologe des menschlichen Geistes innerhalb der Zivilisation, deren Antriebskern anscheinend schon immer, seit Anbeginn der Zeit, der Kapitalismus war.

Wer macht mit?

23. April 2017

16. April 2017

Warum wir eine globale Flüchtlingskrise haben und warum im Kapitalismus die Würde immer weiter eingeschränkt wird

Das wohl wichtigste Gleichgewicht in einem Rechtsstaat, der Kapitalismus betreibt, ist das Gleichgewicht zwischen der

Selbstbestimmung

( auch Autonomie, Würde, Art. 1+2 Abs. 1 )

und der

Fremdbestimmung

( auch Heteronomie, Zwang, §241BGB, pacta sunt servanda, Art. 2 Abs. 2 ).

In dieses Gleichgewicht greift der Zins ein.

Zunächst und ursächlich entsteht die Störung des Gleichgewichts der Bestimmung in der Beziehung zwischen der Gruppe der Sparer und der Gruppe der Kreditnehmer.

In dieser Beziehung, also den dazugehörigen Verträgen, ist die Selbstbestimmung der Gruppe der Kreditnehmer gegenüber der Selbstbestimmung der Gruppe der Sparer um die Höhe des Zinses eingeschränkt.

Die Gruppe der Kreditnehmer steht also gegenüber der Gruppe der Sparer unter Zwang, durch entsprechende Mehrarbeit den Kredit-Zins zu tilgen, während die Sparer relativ zu den Kreditnehmern eine höhere Selbstbestimmung, Würde, haben und das geldwerte Äquivalent der Mehrarbeit zur Tilgung des Kreditzinses abschöpfen.

So funktioniert Kapitalismus im Kern.

Nun ist jedoch wichtig, zu verstehen, dass diese Störung über das Markt-Netz übertragbar ist und auch übertragen wird.

Die Zins - Schulden, die beim Verleih von Geld entstehen, werden über die Störung der Markt-Gleichgewichte, beobachtbar als eine Störung der Preis - Bildung, innerhalb der großen Pyramide von der Spitze an die Basis abgeleitet.

Dieser Vorgang heißt die „unsichtbare Hand“ und ist der wesentliche Teil der Kapital-Akkumulation (vgl. Karl Marx, Das Kapital, Kap. 23) und der Schere.

Der Schlüssel zum Verständnis der Situation ist also die Äquivalenz von monetärer Schuld und Zwang, dem Antagonisten der Menschenwürde und die Übertragung der Schulden bzw. Zwänge über die Märkte des Netzwerks der Realwirtschaft.

So wie sich also die Zins Schulden ausbreiten, so breiten sich Zwänge, also Einschränkungen der Würde in der Form von Arbeits- und Vertragszwängen in der Pyramide über die Märkte aus.

Das Kapital greift nach der Arbeit, und die Arbeit kommt in Form von Menschen zu uns.

Das ist unsere Situation, und die wird sich auch nur ändern, wenn sich das Zins Vorzeichen von plus nach minus verändert.

6. April 2017

Führung im Kommunismus

Wir Deutschen kennen das Führerprinzip.

Es ist das Prinzip, dass die soziale Wirkung eines Einzelnen über sein hierarchisches Netzwerk verstärkt und bis an die Basis der Pyramide transmittiert ( übertragen ) wird.

Das Ziel des Führerprinzips ist es, das Wirkungspotenzial eines Einzelnen, als wichtig Bemessenen, durch seine pyramidale Hierarchie zu vervielfältigen.

Demokratie und der Gedanke der Freiheit bedeutet hingegen, dass sich der Einzelne seinen Führer aussuchen darf.

Im Zweifel führt jeder sich selbst.

Im Kapitalismus ist das Kapital das Stimmgewicht im Vermögen des Einzelnen, im Chor der Vielen.

Im Kommunismus bestimmt nicht mehr das Kapital über das Stimmgewicht, sondern nur das Vermögen des Einzelnen ohne sein Kapital.

Artikel 3 des Grundgesetzes lautet frei übersetzt:

Wir sind alle gleich.

Kommunismus heißt also, auf den Einzelnen zu hören, dass sich jeder Einzelne seinen Führer selbstbestimmt aussuchen darf und im Zweifel sich selbst führt.

Es gibt ein Gegenteil von Faschismus, allerdings haben wir noch keinen Namen dafür, aber es ist wirklich kein Faschismus.

Ich versuche mal zu erklären, wie dieses Ding aussieht.

Faschismen sind hierarchisch organisiert.

Die Bestimmung geht von der Spitze der Hierarchie aus und strahlt in die Basis dieser Pyramide.

Für einzelne Knoten-Elemente in diesem Netzwerk gilt, dass sie Vorgesetzte und Nachgesetzte haben, und sich dieses Ordnungsprinzip der Bestimmung auch nicht verändert, also starr ist.

Die Netzknoten unten an der Basis haben nur Vorgesetzte, und der Netzknoten oben an der Spitze hat nur Nachgesetzte, aber keinen Vorgesetzten.

Bei den Nazis war es das Prinzip der Gleichschaltung. An der Spitze der Pyramide stand der Führer, und die Pyramide hat gemacht, was da Führer befahl.

Ein faschistisches System entwickelt sich gerade in der Türkei.

Man kann dort wunderbar von Außen anschauen, was ab 1933 in Deutschland geschah.

Wenn man jetzt das wesentliche Ordnungsprinzip des Faschismus, nämlich die Hierarchie, in ihr Gegenteil verkehrt, dann hat man eine Heterarchie.

Es gibt dort keine pyramidale Ordnung der Bestimmung mehr, sondern die Bestimmung ist organisch.

Die Organe im menschlichen Körper sind heterarchisch organisiert. Es gibt kein permanent führendes Organ, sondern die Führung wechselt von einem Organ auf das andere.

Wenn Du Hunger hast dann bestimmt Dein Magen und Deine Verdauung über Dich und Du isst etwas.

Wenn Du schlafen oder ruhen musst dann bestimmt der gesamte Körper über das Gehirn.

Wenn Du Dich dazu entscheidest etwas zu tun, was Du Dir ausgedacht hast, dann entscheidet Dein Gehirn.

In jeder Minute bestimmt Dein Zwerchfell unzählige Mal, dass Du einatmen sollst.

Heterarchische Systeme haben also keine zentrale Führung mehr und sind antifaschistisch.

2. April 2017

Benjam Franklin und Max Weber: Der Geist des Kapitalismus

Dies sollte nun wirklich alle Zweifel ausräumen, dass das Kern-Prinzip des Kapitalismus der positive Zins ist, nämlich ein Zitat Benjamin Franklins in Max Webers „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“. Zitat Benjamin Franklin:

„Bedenke, dass die Zeit Geld ist. Wer täglich 10 Schillinge durch seine Arbeit erwerben könnte und den halben Tag spazieren geht oder auf seinem Zimmer faulenzt, der darf, auch wenn er nur sechs Pence für sein Vergnügen ausgibt, nicht dies allein berechnen, er hat neben dem noch fünf Schillinge ausgegeben oder vielmehr weggeworfen.

Bedenke, das Kredit Geld ist. Lässt jemand sein Geld, nachdem es zahlbar ist, bei mir stehen, so schenkt er mir die Zinsen oder so viel, als ich während dieser Zeit damit anfangen kann. Dies beläuft sich auf eine beträchtliche Summe, wenn ein Mann guten und großen Kredit hat und guten Gebrauch davon macht.

Bedenke, dass Geld von einer zeugungskräftigen und fruchtbaren Natur ist. Geld kann Geld erzeugen, und die Sprösslinge können noch mehr erzeugen und sofort. 5 Schillinge umgeschlagen sind 6, wieder umgetrieben 7 Schilling 3 Pence und so fort, bis es 100 Pfund Sterling sind. Je mehr davon vorhanden ist, desto mehr erzeugt das Geld beim Umschlag, so dass der Nutzen schneller und immer schneller steigt. Wer ein Mutterschwein tötet, vernichtet dessen ganze Nachkommenschaft bis ins tausendste Glied. Wer ein fünf Schilling Stück umbringt, mordet alles, was damit hätte produziert werden können:

Ganze Kolonnen von Pfunden Sterling.

Bedenke, dass - nach dem Sprichwort - ein guter Zahler der Herr von jedermanns Beutel ist. Wer dafür bekannt ist, pünktlich zur versprochenen Zeit zu zahlen, der kann zu jeder Zeit alles Geld entlehnen, was seine Freunde gerade nicht brauchen.

Dies ist bisweilen von großem Nutzen. Neben Fleiß und Mäßigkeit trägt nichts so sehr dazu bei, einen jungen Mann in der Welt vorwärts zu bringen, als Pünktlichkeit und Gerechtigkeit bei allen seinen Geschäften. Deshalb behalte niemals geborgtes Geld eine Stunde länger, als du versprachst, damit nicht der Ärger darüber deines Freundes Börse dir auf immer verschließe.

Die unbedeutenden Handlungen, die den Kredit eines Mannes beeinflussen, müssen von ihm beachtet werden. Der Schlag deines Hammers, den dein Gläubiger um 5 Uhr morgens oder um 8 Uhr abends vernimmt, stellt ihn auf 6 Monate zufrieden. Sieht er dich aber am Billardtisch oder hört er deine Stimme im Wirtshaus, wenn du bei der Arbeit sein solltest, so lässt er dich am nächsten Morgen um die Zahlung mahnen, und fordert sein Geld, bevor du es zur Verfügung hast.

Außerdem zeigt dies, dass du ein Gedächtnis für deine Schulden hast, es lässt dich als einen ebenso sorgfältigen wie ehrlichen Mann erscheinen, und das vermehrt deinen Kredit.

Hüte dich, dass du alles, was du besitzt, für dein Eigentum hältst und demgemäß lebst. In diese Täuschung geraten viele Leute, die Kredit haben. Um dies zu verhüten, halte eine genaue Rechnung über deine Ausgaben und dein Einkommen. Machst du dir die Mühe, einmal auf die Einzelheiten zu achten, so hat das folgende gute Wirkung:

Du entdeckst, was für wunderbar kleine Ausgaben zu großen Summen anschwellen, und du wirst bemerken, was hätte gespart werden können und was in Zukunft gespart werden kann.

Für 6 Pfund jährlich kannst du den Gebrauch von 100 Pfund haben, vorausgesetzt, dass du ein Mann von bekannter Klugheit und Ehrlichkeit bist. Wer täglich einen Groschen nutzlos ausgibt, gibt an die 6 Pfund jährlich nutzlos aus, und das ist der Preis für den Gebrauch von 100 Pfund. Wer täglich einen Teil seiner Zeit im Wert eines Groschens verschwendet ( und das mögen nur ein paar Minuten sein ), verliert einen Tag in den anderen gerechnet das Vorrecht, 100 Pfund jährlich zu gebrauchen. Wer nutzlos Zeit im Wert von 5 Schillingen vergeudet, verliert 5 Schillinge und könnte ebensogut 5 Schillinge ins Meer werfen. Wer Schillinge verliert, verliert nicht nur die Summe, sondern alles, was damit bei Verwendung im Gewerbe hätte verdient werden können - was, wenn ein junger Mann ein höheres Alter erreicht, zu einer ganz bedeutenden Sinne aufläuft.“

Zitat Max Weber, zum Zitat Benjamin Franklins:

„Es ist Benjamin Franklin, der in diesen Sätzen - den gleichen, die Ferdinand Kürnberger in seinem Geist - und Gift-sprühenden »amerikanischen Kulturbilde« als angebliches Glaubensbekenntnis des Yankeetums verhöhnt - zu uns predigt. Dass es der »Geist des Kapitalismus« ist, der aus ihm in charakteristischer Weise redet, wird niemand bezweifeln, so wenig etwa behauptet werden soll, dass nun alles, was man unter diesem »Geist« verstehen kann, darin enthalten sei.

Verweilen wir noch etwas bei dieser Stelle, deren Lebensweisheit Kürnbergers »Amerikamüder» dahin zusammenfasst :

„Aus Rindern macht man Talk, aus Menschen Geld“, so fällt all das Eigentümliche in dieser »Philosophie des Geizes« das Ideal des kreditwürdigen Ehrenmannes und vor allem der Gedanke der Verpflichtung des Einzelnen gegenüber dem als Selbstzweck vorausgesetzten Interesse an der Vergrößerung seines Kapitals auf.“

31. März 2017

Fritz Riemann über den zwanghaften Umgang mit der Sexualität und eine verfehlte und pathologische Moral-Lehre

Die christliche Kirche beider Konfessionen hat durch die Verdammung der Sexualität und durch die Schuldgefühle, die sie damit erweckte - und leider auch heute noch manchmal erweckt - manche ecclesiogene Neurose verschuldet. Ihre Leibfeindlichkeit hat in vielen jungen Menschen vermeidbare Ängste und Schuldgefühle gesetzt, vor allem in der Pubertät. Anstatt, wie es bei den sogenannten Primitiven in ihren Initiationsriten der Fall ist, die Jugendlichen in diese so wichtige Entwicklungsphase zu führen, etwa im Schulunterricht oder in Gruppenabenden und Themen gerichteten Gruppengesprächen, in denen sie ihre Fragen äußern können, gab es lange Zeit nur einen Konfirmandenunterricht, der überwiegend daraus bestand, Gesangsbuch-Verse und den Katechismus auswendig zu lernen und die peinlichen Fragen tunlichst zu vermeiden. Darin ist glücklicherweise manches anders geworden, und die Jugend hat sich vieles von dem selbst genommen, was ihr vorenthalten wurde. Wer einige Jahrzehnte psychotherapeutisch tätig gewesen ist, weiß, welche verheerenden Folgen die religiös fundierten Leibfeindlichkeit gehabt hat, meist beginnend mit dem Kampf gegen die Onanie, die von schrecklichen körperlichen und seelischen Schädigungen gefolgt sein sollte, daher schwerste Ängste und Schuldgefühle setzte und nicht selten bei Jugendlichen im Selbstmord endete, wenn der vergeblichen Kampf gegen die Sünde nicht durchzuführen war.

1. März 2017

Der Opferkult des Kapitalismus

Fünf Formen der durch den positiven Zins erzwungenen Hingabe:

  1. Verlust, Bruch des Friedens
  2. Speise (z.B. fasten, hungern)
  3. Dank (erbitten, annehmen?)
  4. Sünde begehen (Moral opfern)
  5. Schulden auf sich nehmen
Spinnerei, versteht sich...

25. Februar 2017

Eine schwere Lüge im allgemeinen Sprach-Gebrauch

Ein weiteres Beispiel dafür, wie die Menschen systematisch verarscht und belogen werden. Das „Faktische“ ist oft eine psycho-manipulative Lüge!

Wer immer noch nicht glaubt, dass wir von einer Art „Sekte“ unterwandert sind, die wirklich alles tut, um das System der Zins-Sklaverei zu schützen, der wird hier durch diesen Nachweis vielleicht (und hoffentlich) eines Besseren belehrt!

Diese miese Bande arbeitet mit allen Tricks. Das Wichtigste und Wirksamste ist dabei die Sprache (griechisch logos).

Dazu ein wenig „inverse“ Logik:



Wer nicht versteht, dass er seine Arbeit GIBT, wenn er arbeiten geht, der wird sich wohl auch gefallen lassen, dass der Lohn gekürzt wird, denn man ist ja ganz schön unverschämt:
Man nimmt Lohn und ist auch noch Arbeit-Nehmer!
Nein sowas! .... und dann auch noch Ansprüche stellen, man muss ja vollkommen verrückt sein.
Wie gut steht hingegen der großzügige Vorgesetze da:
Er ist Arbeit-Geber und gibt auch noch Lohn. Wer würde diesem guten Menschen schon widersprechen und einen höheren Lohn von ihm fordern? ....denn dieser Mensch gibt ja wirklich alles.

Ich für meinen Teil habe beschlossen, dass ich diese Sprache nicht mehr benutze und nicht mehr in den Mund nehme und jeden, der es tut darauf abklopfe, ob er die perfide Manipulation dahinter durchschaut!

90% der Arbeitenden in diesem Land geben ihre Arbeit und nehmen dafür Lohn. Diese 90% sind in Wahrheit also Arbeit-Geber!

Übersichts-Bild

24. Februar 2017

Vortrag zu Climate-Engineering und sog. „Chemtrails“ von Prof. Thomas Leisner, Karlsruhe Institue of Technology (KIT)

Dieser Post dient dazu, Licht in den Nebel rund um die Chemtrail-Beobachtungen und -Verschwörungs-Theorien zu bringen.

Was ist hier zu sagen?

Zunächst: Ja, es wird an solchen Methoden geforscht und experimentiert, und der Zweck ist, die schlimmsten Folgen des Klima-Wandels abzudämpfen.

Chemtrails sind also (zum Teil!) keine Verschwörungs-Theorie, doch kann sicher nicht von einer Flächen-deckenden Einbringung die Rede sein. Es wird geforscht und logal / regional experimentiert, und SICHER werden keine Umwelt-toxischen Substanzen verwendet!

Was kann man daraus lernen?

Wer Autos mit Verbrennungs-Motor fährt und in den Urlaub fliegt, der sollte sich besser nicht über Chemtrails aufregen, denn die Forschung dient letztlich dazu, die Folgen unserer „selbst-zerstörerischen Wohlstands-Bequemlichkeit“ abzumildern.

Man stelle sich einmal vor, dass immer mehr Chinesen oder Inder mit einem Verbrennungs-Motor-Flugzeug in den Urlaub fliegen und mit dem Verbrennungs-Motor-Auto zur Arbeit wollen, statt mit dem Fahrrad oder der Kutsche.

Was dann da klimatisch los ist, will man sich gar nicht vorstellen, nicht wahr?

Der Vortrag